Carsharing – eine der normalsten Sachen der Welt

Berlin – Carsharing ist in den Köpfen der Generation der 18 – 30 jährigen angekommen. Das fand eine Studie des Autoherstellers Ford heraus. Insbesondere das Freefloating-Carsharing namhafter Hersteller kann viele Miglieder auf sich vereinen. Einfach reservieren, zum Auto laufen, losfahren.

Da braucht’s keinen eigenen fahrbaren Untersatz mehr, oder? Denn auch bei den sogenannten „Millenials“ steht das eigene Auto immer noch hoch im Kurs. Doch auch hier setzt ein Sinneswandel ein. 7% der Autobesitzer teilen ihr Fahrzeug regelmäßig mit Freunden oder in der Familie. Wer regelmäßig Carsharing nutzt geht in manchen Fällen sogar so weit und verkauft das eigene Auto – allerdings muss dazu die Verfügbarkeit von DriveNow, car2go oder anderen Free-Floating Carsharing-Diensten gegeben sein.

Carsharing im Straßenbild der Großstädte angekommen

Wer durch die Straßen Berlins fährt, wird dabei immer wieder ein Carsharing-Autos entdecken. In Deutschland haben sich mittlerweile mehr als 1,7 Millionen Mitglieder für das kommerzielle Carsharing angemeldet. Dementsprechend bauen die Dienste kontinuierlich ihre Flotten aus. Ein Carsharing-Auto ersetzt dabei bis zu drei Privat-PKW. Warum setzen die Menschen auf Carsharing? Ausufernde Mietkosten für Wohnungen, gerade in den sog. „Trendbezirken“ lassen im Finanzhaushalt andere Schwerpunkte entstehen. In Berlin steigen die Mietpreise beispielsweise um bis zu 12% – pro Jahr. Ein Wachstum der Preise, das nicht durch Lohnsteigerungen ausgeglichen werden kann. Da ist es nur logisch, dass über die Abschaffung eines Luxusgutes nachgedacht wird. Ein Auto verursacht laufende Kosten. Carsharing hingegen nur dann, wenn es tatsächlich genutzt wird. Für längere Strecken kann bei Six, Hertz, Avis, Europcar und Co. ein klassischer Mietwagen gebucht werden – auch eine Form von Carsharing.

Bild: DriveNow

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