Wie Carsharing in Zukunft aussehen könnte

Stuttgart – Ralf Herrtwich leuchten die Augen, wenn er über die Möglichkeiten des autonomen Fahrens redet. Er sieht in Problemen Herausforderungen, in Konzepten technische Lösungen und in Ideen den Ansporn, Carsharing komfortabler zu machen. Autos sollen selbstständig zum Kunden fahren.

Das wär’s doch: Statt einen Smart für 15 Minuten zu reservieren, kann man auf der App beobachten, wie sich das Auto selbstständig den Weg durch die Straßen zu dir nach Hause suchst. Du steigst ein, rufst das vorher eingespeicherte Fahrtziel auf und ab geht die Fahrt.

Carsharing wird komfortabler und autonom

Technik, die heute in eine S-Klasse passt, wird in Zukunft auch im Smart für komfortables Fahren in der Stadt sorgen. Sensoren überwachen permanent die Umgebung des Fahrzeugs, erkennen frühzeitig Gefahrensituationen und kommunizieren mit anderen Autos drumherum. Dabei bleibt die volle Kontrolle immer noch dem Fahrer überlassen. Möchte er selbst fahren, kann er dies tun. Beim Carsharing sieht der Leiter der Fahrzeugautomatisierung, Ralf Herrtwich großes Potential zur Verwirklichung dieser Visionen. Denn hier ist das Geschäftsgebiet vorgegeben. Ein relativ kleines Gebiet kann komplett erfasst und den Autos beigebracht werden. Dieser Umstand erleichtere die Arbeit „als wenn wir autonom einmal quer durch eine x-beliebige Stadt fahren wollen würden“, sagt Herrtwich in einem Interview mit der Autogazette. „Das größte Hemmnis beim Carsharing sei, dass Autos zu weit entfernt stünden. Das Carsharing-Fahrzeug soll ihnen entgegenkommen. Damit wäre der Nutzwert eines Carsharing-Fahrzeuges um ein Vielfaches höher.“

Bild: car2go

 

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