Unfall mit DriveNow-BMW in München

 

München – Mit bis zu 180 Stundenkilometer rast ein DriveNow-Kunde durch die Innenstadt von München. Bis eine Litfaßsäule der Raserei ein jähes Ende setzt. Nach dem Fahrer wird des BMW 120d wird nun gefahndet. Die Polizei hatte die Verfolgungsfahrt vorher abgebrochen.

Es ist eine ruhige Nacht für die Polizeistreife, die gerade in der Prielmeyerstraße in München unterwegs ist. Plötzlich fällt ihnen ein schwarzer BMW auf, der mit viel zu hoher Geschwindigkeit durch die Nacht braust. Die Polizisten geben ein Zeichen zum Anhalten. Der Fahrer des DriveNow-Autos ignoriert die Beamten und beschleunigt das Carsharingauto.

Verfolgungsjagd abgebrochen – Litfaßsäule im Weg

Mit geistesabwesenden 100 bis 180 km/h fährt der 190-PS-Kompakte durch die Münchner Nacht, rote Ampeln ignorierend, andere Leben gefährdend. Die Polizisten brechen die Verfolgung ab – zu groß die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer. In Schwabing fällt der BMW einer anderen Polizeistreife auf, wieder mit viel zu hoher Geschwindigkeit, wieder sehen die Polizisten keine Chance, den Wagen ohne Gefährdung anderer zum Halten zu zwingen. Die Straße regennass, der Untergrund rutschig, verliert der Fahrer die Kontrolle über das Auto von DriveNow. An der Ungererstraße gibt es plötzlich einen lauten Knall. Mit voller Wucht trifft der BMW eine Litfaßsäule. Sie kippt um. Das Auto schleudert und bleibt unweit der Kreuzung liegen. Scheinbar ohne eine größere Verletzung steigt der Fahrer aus und flüchtet zu Fuß. Eine umgehend eingeleitete Fahndung bleibt ohne Erfolg. Jetzt hofft die Polizei, den Fahrer mit den Daten von DriveNow zu finden. Zeugen des Unfalls und der wilden Fahrt werden gebeten, sich beim Unfallkommando Tegernseer Landstraße 210 in  München zu wenden. Anrufe und Hinweise werden vertraulich behandelt. Die Telefonnummer der Dienststelle lautet.: 089/6216-3322

Bild: Polizei München

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