Moovel macht was Verrücktes mit Gras

Stuttgart – „Macht doch einfach mal was komplett Verrücktes, anderes, völlig Abgedrehtes. Wir müssen Stadtgespräch werden, es muss viral gehen. Und die Umwelt schonen soll es auch noch!“ So oder so ähnlich könnte der Auftrag für das moovel lab gelautet haben.

Moovel? Das ist der Trupp, die u.a. car2go macht. Die dachten sich: „Es muss Gras her.“ Nein, nicht sie stimulierende Wirkung cannabishaltiger Tabakmischungen sondern richtiges Gras. Also Rasen. So echtes englisches Grün. Das soll ein kleiner Beitrag für den Schutz der Umwelt sein, der übers Jahr gerechnet jede Menge CO2 einsparen kann.

car2go Smarts könnten begrünt werden

Im moovel lab werden Ideen gesponnen, wie Mobilität in der Zukunft aussehen könnte. Welche Fragen müssen gestellt werden, um die richtigen Antworten zu finden? Hier setzt eine zunächst verrückt aussehende Lösung für die Begrünung eines smart e-Drive an. Hier finden Sukkulenten aus der Familie der Sedum-Pflanzen auf ca. fünf Quadratmetern Platz. Damit könnten über das Jahr gesehen ca. 7kg CO2 gebunden werden. Angenommen jeder Smart der weltweit aufgestellten car2go-Flotte würde begrünt werden, könnten ca. 800 Tonnen CO2 eingespart werden. Eine Idee, die nun überhaupt nicht mehr irre klingt. „Weltweit ist ein Trend hin zur Begrünung von Fassaden zu beobachten. Mit dem Green Skin Pilotprojekt wollen wir die technische Machbarkeit der Begrünung eines Fahrzeugs testen sowie die Akzeptanz möglicher Kunden.“, so Michael Kuhn, Leiter Kommunikation moovel.

Foto: Daimler

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