Köln und Düsseldorf fahren blau

Düsseldorf und Köln haben viel mehr gemeinsam als die Bewohner der Städte zugeben würden. Dass man mittlerweile in beiden Rhein-Metropolen auf Carsharing schwört, ist längst kein Geheimnis mehr. Das Pendeln wird jetzt dank 600 Smarts noch einmal ein bisschen einfacher.

Aus Helau und Alaaf wird „Helaaf“. Denn car2go fasst die beiden bisher strikt getrennten Städte Köln und Düsseldorf zum Geschäftsgebiet „Rheinland“ zusammen gelegt. Nach dem Neustart in Kopenhagen und in Frankfurt, legt car2go also auch in den bestehenden Geschäftsgebieten nach. Car2go schlägt damit die Brücke über den Rhein, von der „falschen auf die richtige“ Rheinseite. Wo auch immer das für jeden einzelnen Carsharing-Nutzer sein mag, kann jetzt frei entschieden werden. Denn der Service, den DriveNow schon seit einigen Jahren anbietet, wird nun auch dank der fairen Preisgestaltung durch car2go noch attraktiver.

Bild: Daimler/car2go

DriveNow 8 Euro Servicegebühr – bei car2go 4,90 Euro

Denn bei einer Überführung eines DriveNow Mini oder BMW von Köln nach Düsseldorf oder umgekehrt, werden 8 Euro Servicegebühr fällig. Das „Fremdgehen“ wird bei car2go nur 4,90 Euro kosten und damit erheblich günstiger. Im Oktober entfällt diese Pauschale zur Einführung des neuen Geschäftsgebietes zunächst einmal.  Zusätzlich zur Gebühr fallen die üblichen Minutenpreise an, in denen bei beiden Anbietern sämtliche Betriebskosten enthalten sind. Wer alleine unterwegs ist, wird also zum Smart tendieren. DriveNow lohnt sich aber dann, sobald das Auto voll besetzt wird – auch als Alternative zur unübersichtlichen Preisgestaltung des Nahverkehrs auf der viel frequentierten Pendlerstrecke.

Bild: Daimler/car2go

Dank zahlreicher Satelliten profitieren nicht nur Innenstädte

600 Smarts stehen insgesamt auf einer Fläche von gut 180 km² bereit – genug Platz also, um die neue Freiheit in Sachen Freefloating Carsharing einmal auszuprobieren. Nicht nur Innenstädte und innenstadtnahe Satelliten ermöglichen das Anmieten und Abstellen der Autos. Auch weiter entfernte Parkspots beispielsweise in Bonn, Hilden oder Neuss machen das Geschäftsgebiet Rheinland für car2go-Kunden äußerst attraktiv. Auch Bayer-Mitarbeiter können künftig auf einen Parkspot in Köln Düsseldorfer Straße/ Ecke Otto-Bayer-Straße zurückgreifen. Düsseldorf bietet bisher noch den Vorteil, dass jeder Nutzer „seinen“ smart überall abstellen kann. Im restlichen Geschäftsgebiet ist das Parken auf Anwohnerparkplätzen nicht gestattet. Rund 50.000 registrierte Nutzer greifen in Köln und Düsseldorf bisher auf car2go zurück – in Zukunft werden es durch die jüngste Erweiterung sicher nicht weniger werden.

Bilder: Daimler/car2go

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