Ein rasanter Start in der Mainmetropole

[Frankfurt am Main im September 2014] Carsharing boomt nicht nur deutschlandweit. Auch in Frankfurt ist car2go mittlerweile mit dem Versuch gestartet, das private Auto zu ersetzen – oder einfach vielen Frankfurtern mit der Mobilität auf vier Rädern mehr Flexibilität zu ermöglichen.

Die kleinen Smarts sind in Frankfurt mittlerweile angekommen und bereichern das Stadtbild. Für viele City-Pendler ist die einfache aber auffällige Lackierung zum gewohnten Anblick geworden. Wer in Berlin mit car2go zum Bahnhof oder Flughafen fährt, kann in Hamburg, Düsseldorf, München, Stuttgart, Köln und nun auch endlich in der Finanz-Metropole Frankfurt mit dem gleichen Anbieter zum Zielort fahren – wenn auch mit kleinen aber feinen Unterschieden.

Parken mit dem Carsharing Auto sollte eigentlich kein Problem sein – Eigentlich

Denn in Frankfurt kann car2go nicht auf alle öffentlichen Parkplätze zurückgreifen. Anwohner- und kostenpflichtige öffentliche Parkplätze dürfen von den Carsharing-Kunden nicht benutzt werden. In der Innenstadt gibt es stattdessen speziell ausgewiesene Stellplätze in Parkhäusern. Diese Taktik erleichtert zwar das Finden der Autos, führt die eigentliche Idee des Freefloeting-Systems aber ad absurdum. Denn so ist man nach der Fahrt wieder auf flinke Füße oder die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen. Obwohl die Stadt Frankfurt einen Test mit Freefloating Carsharing durchführen wollte, konnte keine Einigung mit car2go erzielt werden. Der Grund ist sehr einfach wie verständlich: Um Carsharing für Kunden attraktiv und für das unternehmen rentabel zu machen, ist eine gewissen Flottenstärke nötig. Deshalb ist car2go mit 250 Smarts in Frankfurt gestartet. „Echtes“ Freefloating wollten die Verantwortlichen bei der Stadt Frankfurt aber nur mit weit unter 100 Fahrzeugen eines Anbieters antesten. Im Frühjahr 2015 wird sich zeigen, welcher Anbieter sich den Bedingungen der Stadtverordneten-Verwaltung angepasst haben wird. Eine Beteiligung von DriveNow unter diesen Umständen lässt sich zum derzeitigen Stand jedenfalls ausschließen.

In der Stadt ab ins Auto und am Flughafen abgehoben

Mit car2go blue können Fluggäste nach ihrer Ankunft ab sofort auf einen weitere Alternative zurückgreifen, nach Hause zu kommen. Dafür stehen auf vorerst 20 Parkplätzen genug Smarts zur Verfügung, die gegen eine Flughafen-Pauschale von 4,90 € vom Terminal 1, Parkfläche P29, in die Stadt „entführt“ werden können. Zu dieser Service-Pauschale addiert sich noch der übliche Minutentarif von derzeit 29 Cent in der Minute. Insbesondere nachts, wenn wenig Verkehr herrscht und die Öffentlichen weiter getaktet fahren, kommt so ein Smart dann sehr gelegen. car2go bietet seinen Kunden damit einen runden Service, den Carsharing-Nutzer auch schon von anderen Städten in Europa kennen.

Bild: Daimler/ car2go

2 Kommentare zu “Ein rasanter Start in der Mainmetropole

  1. Pingback: Köln und Düsseldorf fahren blau | mietwagen-news.de

  2. Pingback: Paukenschlag im Carsharing: car2go erobert New-York City | mietwagen-news.de

Kommentar verfassen