drivy startet mit Technologieoffensive bei privatem Carsharing

Berlin – Manchmal muss man einfach machen: Drivy bringt Autofahrer und Autos zusammen. Nun sogar mit einer stark vereinfachten Technologie für die Anmietung, die der Idee des privaten Carsharings Flügel verleihen dürfte. Eine Box im Auto ermöglicht unkompliziertes Anmieten per Smartphone.

Wer sich als vermietwilliger Autobesitzer für dieses Modell entscheidet, lässt von drivy eine Box ins Auto bauen. Das funktioniert nicht mit jedem Fahrzeugmodell. Wer wissen möchte, ob sein Auto dafür geeignet ist, setzt sich am besten mit dem Team von drivy in Verbindung.

Kostenlos für die ersten sechs Monate und 100 Mieten

Als grobe Voraussetzungen nennt drivy open ein Fahrzeugalter von maximal 15 Jahren, es darf nicht mehr als 150.000 Kilometer Laufleistung aufweisen und technisch in Ordnung sein. Allerdings behält drivy sich vor, im Einzelfall aus technischen Gründen keine Box zu verbauen. In Berlin haben bereits 30 Fahrzeuge (Stand: 29.03.2016) eine solche Box bekommen. Der Betrieb der Box kostet allerdings: Zur Zeit ist das Angebot in den ersten sechs Monaten noch kostenlos. Wer schon eher auf 100 Anmietungen kommt, zahlt ab diesem Moment 29 Euro pro Monat Nutzungsgebühr. Laut drivy rechne sich die Box schon nach der ersten Anmietung.

Sicherheit geht vor: Auto startet erst nach Freigabe

Für Nutzer und Vermieter ergeben sich durch die Box klare Vorteile: Verfügbare Autos können unkompliziert ohne persönlichen Kontakt angemietet werden. So kann das Auto auch dann „Geld verdienen“, wenn man selbst beispielsweise im Urlaub ist. Für den Mieter selbst geht der Leihprozess viel schneller: drivy-App starten, privates Carsharing-Auto wählen, reservieren, hinlaufen, aufschließen. Formalitäten wie der Führerscheincheck übernimmt drivy. Verschiedene Sicherheitsmechanismen und Logiken sollen einen Missbrauch und Diebstahls des Fahrzeugs verhindern. So befinden sich die Autoschüssel zwar im Wagen. Der startet aber erst bei einer gültigen Buchung und Freigabe durch den Besitzer.

Bild: drivy

 

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