DriveNow wird erweitert: BMW bringt ReachNow nach Seattle

Seattle – BMW erweitert das Carsharing-Angebot DriveNow um Details, die das Carsharing DriveNow zu einem umfassenden Mobilitätsservice ausbauen – quasi MyDriver, DriveNow und BMW onDemand in einem Produkt. Der Service ist nicht als Experiment gedacht. BMW will ihn in weiteren Städten anbieten.

DriveNow ist inzwischen etabliert. In großen Metropolen funktioniert das Carsharing mit Fahrzeugen von Mini und BMW hervorragend. Das Joint Venture zwischen der Autovermietung Sixt und dem Autohersteller BMW wirft inzwischen sogar Gewinn ab.

Diverse Fahrzeuggruppen auf Abruf und auf Wunsch mit Fahrer

Insgesamt 370 Fahrzeuge – darunter der elektrisch angetriebene BMW i3, der BMW 328i und Mini  Cooper – bringt BMW nach Seattle, wie der Fahrzeughersteller gestern in einer Pressemeldung mitteilte. Sie stehen im Innenstadtgebiet verteilt und können wie es von DriveNow bekannt ist, per App oder über die Internetseite gebucht werden. Das Besondere: Auf Wunsch werden die Autos zum Kunden gefahren und dort übergeben. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich sogar abholen zu lassen und einem Fahrer die Arbeit am Volant zu überlassen. Doch damit nicht genug: Ohne sich vorher festlegen zu müssen, können die Kunden das Auto auch zu einer klassischen Miete verlängern.

Innovatives Abrechnungsmodell nach Nutzungsverhalten

Abgerechnet wird jeweils das günstigste Preismodell für den Kunden. Die Vielfalt reicht sogar so weit, dass das eigene Auto anderen Mietern zur Verfügung gestellt werden kann. Um nicht jedem sein Auto zu überlassen, kann die Gruppe mit Zugang zum Auto auf bestimmte Personen eingeschränkt werden. Auch die Kosten hat BMW schonveröffentlicht. Die einmalige Registrierungsgebühr beträgt 29 Dollar, die Fahrminute kostet 49 Cent, Parken 30 Cent. Bei Langzeitmieten wird entsprechend ein anderer Tarif veranschlagt, Chauffeur- und Bringservice werden ebanfalls extra abgerechnet. Mit dem neuen Modell positioniert sich BMW erstmals als vollumfänglicher Mobilitätsdienstleister – fehlen eigentlich nur noch Motor- und Fahrräder zum Leihen.

Bild: BMW

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