DriveNow und Total machen Tanken so einfach, dass jeder so tanken will

Berlin – Ohne zu übertreiben ist das wohl die schärfste Service-Idee nach der Erfindung des Carsharings. In Kooperation mit Total erfindet DriveNow das Tanken neu: Ab zur Zapfsäule, Rüssel rein, abschütteln und bezhalt wird dann im Auto. Das will jeder haben.

Okay, der gute alte Gang zur Kasse war nicht sonderlich schlimm. Auf dem Weg zum Pächter wurde hier und da noch eine Kleinigkeit mitgenommen. Weißbier in München, Kölsch und Alt in Köln und Düsseldorf, ein Alster in Hamburg und für die Berliner ein Club Mate. Alles alkoholfrei natürlich. Doch das braucht’s ja gar nicht. Beim Carsharing kostet Tanken Zeit, Zeit ist bares Geld – trotz der 10 Freiminuten bei jedem Tankvorgang.

Das Carsharing-.Auto wird zur „Digitalen Tankkarte“

Die Technologie hinter dem neuen Bezahlsystem ist relativ simpel: Über das Navi erkennt das Auto den Standort an der Tankstelle und gibt nach dem Ausstellen der Zündung über ein neues Dialogfeld an, dass nun kontaktlos bezahlt werden könne. Getankt wird wie immer um anschließend die Säulennummer ins iDrive zu klicken. Die Abrechnung zwischen DriveNow und Total erkennt das Kassensystem dann automatisch und ordnet es dem passenden Auto und damit der hinterlegten Tankkarte zu. DriveNow und Total probieren den automatisierten Bezahlvorgang zunächst an 30 Berliner Tankstellen aus bevor das Projekt deutschlandweit ausgerollt werden soll.

Mehr als 80% der Tankvorgänge durch DriveNow-Kunden

Für DriveNow und seine Nutzer scheint die Entscheidung zu diesem Bezahlmodell durchaus Sinn zu machen. Mehr als 80% der Tankvorgänge würden schon jetzt von DriveNow-Kunden erledigt, berichtet DriveNow-Geschäftsführer Nico Gabriel in einer Pressemitteilung. Kunden bekommen fürs Tanken Freiminuten – früher 20, aktuell 10 Minuten. Durch das neue Bezahlsystem kann der einzelne Tankvorgang schneller abgeschlossen werden. Der Umweg zur Tankstelle bekommt wieder mehr Anreize. In der Pressemeldung ist von weiteren Technik-Kooperationen die Rede: Beispielsweise um Kunden weitere Bezahloptionen mit ihrem Smartphone zu ermöglichen. Vielleicht klappt es ja dann doch mit dem Kaugummi oder den alkoholfreien Spaßgetränken auf dem Weg zur Kasse – der dann einfach übers DriveNow-Konto abgerechnet wird.

Bilder: DriveNow

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