DriveNow probiert in Kopenhagen was Neues

[Kopenhagen im August 2015] DriveNow steht nach eigenen Angaben gut da. Zum ersten Mal erwirtschaftet ein Carsharing-Unternehmen Gewinn. Jetzt ist es an der Zeit, neue Geschäftsmodelle auszuprobieren. Eine Idee kann sein, das Paket DriveNow von örtlichen Dienstleistern schnüren zu lassen.

In Kopenhagen wird das jetzt ausprobiert. „Wir sind bereits im Gespräch mit anderen Unternehmen, die Interesse haben, unser Konzept auch in anderen Städten umzusetzen“, äußert sich Drive Now-Geschäftsführer Nico Gabriel im Interview mit dem Handelsblatt vielsagend.

400 BMW i3 für Kopenhagen operated by DriveNow und Arriva

Gleich 400 BMW i3 schickt DriveNow in Kopenhagen auf Kundenfang. Das voll elektrische Fahrgefühl überzeugt auf schon auf den ersten Metern. Da erscheint die Entscheidung nur konsequent, den Kunden vom Start weg eine Flotte ohne Verbrenneralternativen zur Verfügung zu stellen. Um die leichten Carbon-Stadtflitzer kümmert sich in Kopenhagen eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn. Arriva unterhält in Dänemark Bus- und Bahnlinien. Als gesamtheitliches Angebot sollen die Arriva-Netze mit den individuellen Möglichkeiten des Carsharings verknüpft werden. Der Vertrag zwischen DriveNow und Arriva laufe mehrere Jahre, der Test in Kopenhagen scheint also wohlüberlegt zu sein. Nico Gabriel macht mit Spekulationen über einen weiteren Standort in Deutschland erst einmal Schluss: „Tatsächlich gibt es in Deutschland nur noch wenige Städte, die für uns interessant sind. Vorerst planen wir hier keine Expansion. Wir müssen uns ganz klar international orientieren“. Derzeit laufen Gespräche mit weiteren Franchise-Nehmern.

Bild: DriveNow

 

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