DriveNow gewinnt gewinnt den Energy Award

Berlin – Wer Carsharing ernst nimmt, kommt nicht an DriveNow vorbei. Das Joint Venture von BMW und der Sixt Autovermietung ist den Sphären eines Start-Ups längst entstiegen und ein gestandenes Unternehmen geworden. Lohn der Mühen: Der Energy Award 2016

Der Erfolg von DriveNow kommt nicht von ungefähr. Von Beginn an war die Flotte von DriveNow das Erfolgsrezept .Nachdem car2go oder Multicity lange auf ein Fahrzeug in der Flotte setzten, kopierten sie nun den bunten Flottenmix von DriveNow.

Carsharing und Elektromobilität gehen Hand in Hand

Ausschlaggebend für die Verleihung des Energy Awards in der Kategorie „Mobilität“ sind ganz klar die BMW i3. Die vollelektrischen Kompaktwagen sind mit ihrem engen Wendekreis und der halbwegs praxistauglichen Reichweite wie gemacht für den Stadtverkehr. Dieser Effekt kann mit Zahlen belegt werden. Verschiedene Studien unabhängiger Institute zeigen, dass ein Carsharing-Auto bis zu 11 private PKW ersetzen kann. Das schafft parkplätze, hält Verkehrsraum frei und spart CO2 – ganz besonders dann, wenn viele Fahrten mit Elektroautos zurückgelegt werden. Die Auslastung der DriveNow-Elektroflotte ist der restlichen Flotte mit Verbrennungsmotor ebenbürtig. Was angesichts der vergleichsweise langen Ladezeit doch überrascht. Doch auch hier wird DriveNow nicht müde, das Netz der Ladesäulen dichter zu knüpfen. Mittlerweile können allein in Berlin mit dem BMW i3 mehr als 250 Ladesäulen angesteuert werden – das sind gut 120 Ladepunkte mehr als zum Start der elektrischen Carsharingautos. Trotz oder gerade wegen der Schwierigkeiten (Einführung einer Grundgebühr, lange Startzeiten der Fahrzeuge) in der vergangenen Zeit: DriveNow bleibt ein Treiber des Carsharinggedankens.

Bild: MietwagenNews

Kommentar verfassen