DriveNow feiert seinen vierten Geburtstag

Das kam irgendwie plötzlich: DriveNow wird vier Jahre alt! So lange fahren die Carsharingautos von BMW und Mini schon über die Straßen von München, Hamburg, Berlin und dem Rheinland. Vier Jahre voller Ideen, technischen Neuerungen und Flottenerweiterungen in Europa und Nordamerika liegen hinter uns.

Weit mehr als 3.000 Fahrminuten haben wir bereits in den DriveNow-Autos verbracht. Wir haben Umzugshelfer gespielt, waren in Fahrspaß-Mission unterwegs oder wollten einfach nur ziemlich oft ziemlich schnell nach Hause. Bisher gab es keinen Unfall, einmal wurde ein Handy vergessen oder diverse Male statt Mieten zu beenden in den Parkmodus gewechselt. Doch es half die Hotline, die Tag wie Nacht erreichbar ist – aus unserer Sicht ein Muss für ein 24/7-Produkt aber keineswegs selbstverständlich.

Nicht immer scheint die Sonne überm Carsharing-Himmel

DriveNow hat nach aktuellem Stand rund 460.000 Kunden – in Deutschland wird kein anderer Carsharing-Dienst so häufig frequentiert. Wir erinnern uns an anfängliche Probleme. Speziell wenn die Autos keinen Empfang hatten, konnten Mieten nur mit Hilfe der Hotline beendet werden, das abgestellte Auto stand dann manchmal tagelang an gleicher Stelle, weil es sich nicht anmieten ließ. Es gibt DriveNow-Kunden, denen der Zustand der Autos völlig egal ist. So fahren sie auch und so wird stellenweise der Innenraum behandelt. Es wird geraucht, gekotzt, getrunken. Döner- und Pommesreste werden vergessen, Hundehaare schmiegen sich an den Beifahrersitz. Oft kommen in solchen Situationen Gedanken auf, dass ein eigenes Auto doch ganz nett wäre.

Ein Schwachpunkt am Carsharing: Die Menschen, die es benutzen

Doch hier müssen wir uns bewusst machen: DriveNow ist ein Produkt, was von vielen Menschen tagtäglich genutzt wird. Es stellt sich gar nicht die Frage, warum solche Widrigkeiten passieren, sondern wann. Doch DriveNow hat diese menschlichen Schwächen gut im Griff. Ein Anruf bei der Hotline und das betroffene Auto wird aus dem Verkehr gezogen und vom Service gereinigt. Wir wollen hier nicht alle in eine Schublade stecken. Das wäre falsch. Die meisten DriveNow-Nutzer fahren umsichtig und rücksichtsvoll doch rasende Ausreißer gibt es immer wieder. Autos macht DriveNow nach kleineren Malheuren schnell wieder flott.

Gut: Die Entwicklung und Integration der DriveNow-Software fürs Auto

Die technischen Möglichkeiten von DriveNow haben sich im Laufe der vier Jahre spürbar verbessert. Es gab einen umfangreichen Relaunch der Internetseite, zahlreiche Neuerungen bei den Apps (sogar für Windowsphone) und vor allem läuft die DriveNow-Software in den Autos mittlerweile stabil und wurde schlüssig ins Bordmenü integriert. Das schlüssellose Starten beherrschten Mini und BMW schon beim Start von DriveNow. Selbst die vollelektrischen BMW 1er Coupé, die noch auf der E87-Baureihe basieren, lassen sich ohne physischen Schlüssel starten.

DriveNow als Teil des modernen urbanen Mobilitätskonzeptes

DriveNow schlug auf dem Weg zu so vielen aktiven Nutzern einige ungewöhnliche Wege ein. Carsharing sieht das Unternehmen nicht als Ersatz sonder als Ergänzung zu Fahrrad, Öffentlichem Nahverkehr und Taxi. Dieses vorsichtige Herantasten an die Bedürfnisse der Carsharing-Kunden sicherte treue Kunden. Seit 2011 haben laut einer Kundenbefragung 38% das eigene Auto abgeschafft – mit ein Grund dafür sei die Tatsache gewesen, ständig auf Autos in der Nähe zurückgreifen zu können.

Vielfalt in der Flotte sorgt für den Erfolg von DriveNow

Nico Gabriel, Geschäftsführer von DriveNow zeigt sich zum Jubiläum daher besonders stolz: „Unsere Kunden- und Nutzungszahlen machen deutlich, dass DriveNow in den vergangenen vier Jahren einen außerordentlichen Beitrag zur Entwicklung des Carsharings in Deutschland geleistet hat. Kein Unternehmen hat mehr Menschen hierzulande zum Carsharing gebracht“ Und wir sind so frei zu behaupten, dass kein Carsharing in Deutschland derart viel Fahrspaß bietet. Mit dem ActiveE hat DriveNow sogar ein Auto in der Flotte, dass es weder für Geld noch gute Worte für Privat-Leute zu kaufen gibt. Ein weiteres Highlight wird in diesem Sommer Einzug halten: dann dürfen wir den BMW i3 ausprobieren. Bis es soweit sein wird, fahren wir eben Mini Cabrio S oder den New Mini – am liebsten die nächsten vier Jahre lang.

Bild: DriveNow

Kommentar verfassen