CarsharingRadar 47.2017 | DriveNow: Preiserhöhung und Wegfall Parktarif

+++ DriveNow zieht die Preise kräftig an und streicht den Parktarif +++ Carsharing in Berlin: Cambio im Märkischen Viertel +++

Die aktuellen Carsharing-News kompakt gebündelt

Kräftige Preiserhöhung und Entfall der Parkminuten bei DriveNow

Berlin – Daran, dass Carsharing längst keine reine Mobilitätslösung als Ergänzung für den Öffentlichen Nahverkehr ist, haben wir uns längst gewöhnt. Es ist ein Luxusgut für Situationen, wenn sonst nichts mehr fährt. Zwar ist DriveNow damit noch längst nicht so teuer wie Taxifahren, aber eben auch nicht so bequem. Denn das Taxi kann zum eigenen Standort gerufen werden. Ein Carsharingauto nicht. Mit einer Preiserhöhung um zwei Cent steigt der Minutenpreis von mindestens 31 Cent auf 33 Cent für Mini Cooper und BMW 1er. Cabrios, BMW i3, X1, 2er Active Tourer und Mini Countryman werden auf 34 Cent angehoben. Die günstige Parkgebühr von 15 Cent je Minuten entfällt ebenfalls. Wie bei car2go muss hier der volle Minutenpreis bezahlt werden. Ziel des Ganzen: Die Kunden aus den Autos zu bekommen  um sie für andere Nutzer frei zu  machen. Mit einem Auto, dass für 34 Cent je Minute fährt, lässt sich mehr Geld verdienen als mit einem Auto, dass für 15 Cent in der Minute steht. Nach dem obligatorischen  Schutzpaket für einen Euro ist das die zweite Preiserhöhung bei DriveNow im Jahr 2017. Mit den günstigen Roller-Alternativen wie Coop oder emmy hat DriveNow ernsthaften Wettbewerb, der näher an der eigentlichen Idee von Carsharing ist, als die Carsharing-Anbieter selbst.

Cambio Carsharing mit neuen Stationen im Märkischen Viertel in Berlin

Berlin – In Kooperation mit der Gesobau bietet Cambio Carsharing im Märkischen Viertel an. Zwei wendige Ford Fiesta und ein VW Caddy für gröbere Transportaufgaben stehen den Nutzern zur Verfügung. Cambio ist anders als car2go oder DriveNow kein Free Floating Carsharing. Beim stationären Carsharing werden die Autos an einem Stellplatz abgeholt und dort auch wieder abgestellt. Bis zu 180 Tage lassen sie die Autos im Voraus buchen. Das macht die Fahrten prima planbar. Pro Stunde kostet der Fiesta 1,70, pro Tag 21 Euro. Pro gefahrenen Kilometer werden weitere 0,21 Euro fällig. Mit dabei: Versicherung und Treibstoffkosten. So können Fahrten bis auf den Cent genau im Vorfeld ausgerechnet werden.

 

Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

 

Bild: mietwagennews

 

 

 

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