CarsharingRadar 33.2017 | car2go mit 40% Plus in Nordamerika

+++ Nach Deutschland auch weltweit mehr Umsatz bei car2go: 40% in Nordamerika +++ CarUnity: Opel gibt Carsharing heimlich auf +++

Die aktuellen Carsharing-News kompakt gebündelt

Wachstum weltweit bei car2go mit Mercedes

Austin, Texas – Dass eine einfache Maßnahme derart einschlagen würde, hätte man bei car2go sicher nicht gedacht. Nach dem sensationellen Umsatzplus von 44% in Deutschland klingeln auch die Kassen in den USA und Kanada. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 konnte der Carsharingdienst von Daimler in Nordamerika 40% mehr umsetzen. Damit baut car2go seine Position als Weltmarktführer weiter aus. Grund dafür: Die durchschnittle Mietdauer stieg um 33%. Maßgeblich trifft auch hier die Erweiterung der Flotte auf Mercedes-Modelle bei den Kunden einen Nerv. Daimler gibt an, dass car2go seit dem Start der Mercedes-Flotte rund 100.000 neue Kunden gewinnen konnte. Knapp eine Million Menschen nutzen damit in Nordamerika das Carsharing von Daimler.

CarUnity: Still mal schnell weg vom Fenster

Berlin – Tamyca hat seine Kunden zurück, Opel will nicht mehr. Ohne viel Getöse stellt Opel scheinbar schon Anfang 2017 die Beziehungen zu seiner Carsharinggeschichte ein. Sie hatte im Mai 2015 mit frechem Marketing und umfangreichen Presseaussendungen begonnen. Dann wurde es aber schnell still um das sogenannte Peer-to-peer-Carsharing. Dabei tritt CarUnity nur als Vermittler zwischen Privatpersonen auf. Eine eigene Opel-Flotte zum Ausleihen gab es nie. Opel wollte das wirtschaftliche Risiko gering halten. Die Attraktivität der gebrauchten Fahrzeuge auf der Plattform lockte offenbar nicht genug Kunden an. Damit ist Carsharing für Opel offiziell erst einmal  vom Tisch. Mit Maven hatte die ehemalige Muttergesellschaft einen heißen Fahrdienst im Feuer. Mit dem Verkauf an PSA wurde die geplante Expansion nach Europa aber gestoppt, schreibt die ComupterBild.

 

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Bild: Daimler

 

 

 

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