CarsharingRadar 25.2018 | Im Carsharing-Auto durch den WM-Korso

Fußball-WM: Mit dem Carsharing-Auto im Korso +++ Bis zu 90 Freiminuten von DriveNow +++ E-Carsharing  mit dem Nissan Leaf in Bremen +++

Die aktuellen Carsharing-News kompakt gebündelt

Korso-Sharing mit dem Carsharing

Berlin – Wenn es um Fußball geht, verstehen die Deutschen keinen Spaß. Erst danach lassen einige ihren Gefühlen freien Lauf, indem sie im Auto Korso fahren. Nun bot die Vorbereitung und das erste Spiel der deutschen Nationalmannschaft wenig Anlass zu Freude. Und dennoch ist es gut zu wissen, wie man sich im Korso verhält. Hier kommt die ultimative Checkliste, die nicht auf keinen Fall ernst gemeint ist:

  • Für den Autokorso unbedingt ein Carsharing-Auto mit Kilometer- statt Minutenpreis mieten
  • Versicherungspaket mit 0,- Selbstbeteiligung buchen. Tanzen auf der Haube hinterlässt Spuren
  • Kein Cabrio buchen. Du hängst sowieso aus dem Seitenfenster
  • Trinken während des Fahrens ist erlaubt. Was(ser) mit Kohlensäure lässt dich besser brüllen
  • Beklebung der Carsharing-Autos mit Deutschland-Folie aus dem Bastelladen verdecken
  • Hupen drücken
  • Hupe drücken
  • Sollte die Hupe vom vorigen Korso defekt sein, Auto wechseln
  • Wildfremden Menschen die Mitfahrt anbieten, für Carsharing begeistern und Freiminuten abstauben
  • Im Stand den Dieselmotor bis zum Begrenzer jagen und dabei laut „Schland“ rufen. Einfach als Statement für den Selbstzünder
  • Für Benzin-Fans: Elektroauto mieten und in die Begrenzung jagen

Bis zu 90 Freiminuten von DriveNow

München – Wer sich während der WM entscheidet, bei DriveNow Mitglied zu werden, bekommt Freiminuten geschenkt. Und zwar genau so viele, wie Deutschland beim Spiel ohne Gegentreffer bleibt. Dazu muss man sich spätestens einen Tag vor dem Spiel bei DriveNow registrieren. Im besten Fall kommen so 90 Freiminuten zusammen. Statt 29 Euro Registrierungsgebühr beträgt sie während der WM-Aktion 4,99 Euro. Bei der aktuellen Tagesform der deutschen Mannschaft fällt es schwer, an 90 Freiminuten zu glauben.

E-Carsharing in Bremen-Nord

Bremen-Nord – Carsharing macht den Nutzern dann besonders viel Spaß, wenn E-Autos im Spiel sind. Was DriveNow in Kundenbefragungen herausfand, lässt sich so auch auf andere Carsharing-Anbieter übertragen. In Bremen steht gegenüber dem Gesundheitszentrum Lesum ein Nissan Leaf bereit. Der Anbieter Move About stellt den Stromer mit 250 Kilometer Reichweite allen Interessierten bereit – nicht nur wie man vermuten würden einem kleinen Publikum. Die Kosten: 5 Euro Grundgebühr im Monat, 1,90 pro Stunde und 29 Cent pro Kilometer. Das ist vergleichsweise teuer, aber gut kalkulierbar. Deshalb lohnt sich das E-Carsharing nur für Wenigfahrer. „Man sagt, unter 500 Kilometern pro Woche macht das Sinn – dann ist Carsharing günstiger. Wer täglich mit dem Wagen zur Arbeit muss, für den rentiert sich das wegen der langen und teuren Standzeiten nicht.“ sagt Markus Funke von MoveAbout im Gespräch mit dem Weser-Kurier.

 

 

Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

 

Bild: Skoda 

 

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