CarsharingRadar 11.2017 | Neues Ladesystem für car2go-Smarts am STR

+++ Ladesystem mit Kranausleger für Elektrosmarts von car2go am STR +++ McKinsey-Studie: Billionen-Euro-Umsatzpotential im Carsharing +++

Die aktuellen Carsharing-News kompakt gebündelt

Neues Ladesystem für car2go-Smarts am Stuttgarter Flughafen

Stuttgart – Elektroautos haben nach wie vor ein kleines Problemchen: Die Reichweite. Ausgemerzt werden kann das nur mit bequem erreichbaren Lademöglichkeiten. Sie müssen einfach zu bedienen sein, beim Verlassen und Abstellen des Fahrzeug kaum Zeit kosten und sicher sein. Am Stuttgarter Flughafen hat car2go jetzt eine Ladebrücke eröffnet, die es bis zu 16 Smarts ermöglicht, den Akku zu lasen. Das Funktionsprinzip ähnelt der flexiblen Decken-Aufhängung von Hochdruckreinigern in Waschboxen. Das Auto-eigene Ladekabel bleibt im Kofferraum. Wie am Tesla-Supercharger wird das vorhandene Kabel genutzt und in die Steckdose des Smarts gesteckt. Steht die Akkuanzeige vor dem Ladevorgang bei weniger als 50%, bekommen die Kunden eine Zeitgutschrift von 10 Minuten. Die neue Stellfläche unter der Ladebrücke liegt ganz in der Nähe der alten Parkplätze rechts des Terminal 1. Die Zufahrt geht ganz einfach mit der im Fahrzeug befindlichen Parkkarte. Gut für die Umwelt: Der Strommix für den Betrieb der Ladebrücke sieht 100% Ökostrom aus erneuerbaren Energien vor.

Studie von McKinsey sieht Potential für Billionen-Umsatz im Carsharing

Berlin – Wer etliche Jahre in die Zukunft blickt, wird Menschen sehen, die kein eigenes Auto mehr fahren. Carsharing wird sich so weit entwickelt haben, dass keine Komforteinbußen im Vergleich zu einem eigenen Auto entstehen: Radiosender, Lenkrad, Spiegel, Sitze und Temperatur  könnten voreingestellt werden, Naviziele werden fließend vom Smartphone aufs Auto übertragen und man hat die Wahl zwischen Autopilot und Selbstfahren. Die Unternehmensberatung McKinsey sieht bis zum Jahr 2030 einen jährlichen Umsatzgewinn von 28 Prozent vor – und einen Gesamtumsatz von bis zu zwei Billionen Euro. Hierfür müssten laut McKinsey aber alle Rahmenbedingungen ideal aufgestellt werden: Gesetzliche Rahmenbedingungen, technischer Fortschritt und Versicherungsaspekte müssen auf neue Carhsaringformen zugeschnitten werden.

 

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen Projekte im In- und Ausland.

Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

Bild: Daimler

 

 

Kommentar verfassen