CarsharingRadar 10.2017 | Volvo Carsharing startet weltweit

+++ Volvo will Carsharing weltweit salonfähig machen +++ Steuernachforderungen bringen Stattauto in Bedrängnis +++ So kann man beim Carsharing Geld sparen +++

Die aktuellen Carsharing-News kompakt gebündelt

Volvo Carsharing startet weltweit

Stockholm – Was bisher in einigen schwedischen Städten funktioniert, will Volvo noch dieses Jahr in ein weltweites Geschäftsfeld überführen. Informationen des Portals getmobility.de zufolge teilen sich derzeit rund 50.000 Kunden  1.200 Autos. Ob Volvo mit dem weltweiten Ausrollen vom stationären Carsharingmodell auf ein Freefloating-Modell wie bei car2go oder DriveNow umsteigt, ist derzeit noch nicht bekannt. Da das Wachstum der Angebote mit flexiblen Anmiet- und Abgabeorten innerhalb eines vorgegebenen Gebietes am stärksten wächst und hier auch der aktivere Kundenkreis zu erwarten ist, dürfte Volvo vermutlich auf dieses Pferd setzen. Vorstellbar sei demnach auch eine Kooperation mit dem Fahrdienst Uber. In jüngster Vergangeheit waren schon etliche Volvo-Prototypen mit

Finanzamt stellt Nachforderungen an Stattauto

München – Es geht nicht weniger als um die Existenz von Stattauto. Der Carsharing-Verein wurde jüngst von einer herben Nachforderung des Finanzamts überrascht. „Zunächst verlangt das Finanzamt 960 000 Euro für die Jahre 2013 und 2014 nach“, beschreibt Petra-Maria Klier, Geschäftsführerin von Stattauto, der Werkstätten A24 und der Dachorganisation der beiden Unternehmen „Spectrum Mobil GmbH“ die Situation gegenüber der TZ-München. Sollte Stattauto sich auch die Forderungen einlassen, werden weitere Zahlungen befürchtet, die das Projekt in den Ruin treiben könnten. „Die momentan geforderte Summe könnten wir gerade noch zahlen, aber dann wird es knapp“, sagt Klier. Autos zu verleihen sieht das Finanzamt nicht mehr als gemeinnützig an. Was jahrelang funktioniert hat, rückt nun stärker in den Fokus. Stattauto sieht das Finanzamt München inzwischen als profitables Unternehmen, das 19% statt 7% Mehrwertsteuer abführen müsste – aber nicht kann. Denn ein gewinnorientiertes Unternehmen ist Stattauto nicht.  „Über 500 Menschen haben bisher mit unserer Betreuung in ein neues, besseres Leben gefunden, die auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum Chancen hätten“, sagt Klier.

 

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen Projekte im In- und Ausland.

Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

 

Bild: mietwagennews 

Kommentar verfassen