CarsharingRadar 07.2017 | Volvo Sunfleet

+++ Volvo macht mal wieder was mit Carsharing +++ Ist Carsharing wirklich so günstig? Es gibt eine Preisschwelle +++

Die aktuellen Carsharing-News kompakt gebündelt

Sunfleet weltweit: Volvo denkt Carsharing neu

Stockholm – Volvo macht sich auf, der Business-Punk der Autobranche zu werden. Die Schweden krempeln ihre Modellpalette komplett um, setzen in allen Baureihen auf stark aufgeladene Vierzylinder, demokratisieren den Premiumhybrid und etablieren ihre Autos als Luxusobjekte der begehrenswerten Art für die Mittelschicht. Zu viel Schubladengedenke? Dem weiß Volvo zu begegnen – mit einem abermaligen Versuch, Carsharing neu aufzusetzen. Dabei geht es mit der Sunfleet von Volvo in weltweite Gefilde. Statt sich wie alle anderen Carsharinganbieter regional zu spezialisieren, will Volvo international zum Carsharing-Ansprechpartner werden. Damit soll auf das veränderte Nutzungsverhalten der Autofahrer – weg vom Besitz hin zur Benutzung – reagiert werden. Zwar glaubt Volvo-Chef einem Bericht von techcrunch nach nicht an das Ende des Privatautos. Aber man muss eben auf das hören, was die Menschen wollen. So sollen Volvos weltweit stundenweise per App oder Internet angemietet werden können – auch Langzeittarife soll es geben. Details zu Volvos Sunfleet folgen im Laufe des Jahres.

Ist Carsharing wirklich so günstig?

Berlin – Carsharinganbieter werben damit, dass ihr System günstiger als ein Privatauto sei. Das stimmt aber nur zum Teil, wie das Nachrichtenportal n-tv nun ermittelte. Demnach lohnt sich Carsharing nur für Gelegenheitsfahrer. Wer täglich pendeln muss, ist auf Dauer mit einem eigenen Auto der entsprechenden Klasse aus dem Carsharing günstiger unterwegs. Wo gespart werden kann, zeigt eine Grafik. Hier werden drei Nutzergruppen zusammengefasst: mobile Großstädter können beim Umstieg vom Privat-PKW auf Carsharing gut 60 Euro monatlich sparen. Wer gelegentlich Ausflüge unternimmt, spart immerhin noch gut 40 Euro. Wer täglich auf ein Auto angewiesen ist, bleibt besser beim eigenen Auto: Satte 250 Euro Mehrkosten monatlich würde der Umstieg auf Carsharing kosten. n-tv stellt weitere spannende Rechenbeispiele auf, wie Carsharing sich auf dem Konto im Vergleich zum privaten PKW bemerkbar machen kann.

 

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen Projekte im In- und Ausland.

Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

Bild: Volvo

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