Carsharing-Radar: u.a. DriveNow Start in Wien

Die aktuellen Carsharing-News: +++ DriveNow: Drei Jahre in Berlin und Neustart in Wien +++ SAGA GWG und STARCAR: E-Carsharing in Hamburg Mümmelmannsberg +++ Ruhrauto Elektrocarsharing mit Hoffnung auf weiteren Anschub +++ London: Fast ein Drittel aller Ladesäulen aktuell außer Betrieb +++ Toyota Aygo Funsharing +++

Die aktuellen Carsharing-News aus dem In- und Ausland im Detail

DriveNow erreicht die Gewinnzone und startet weiter durch

DriveNow ist gerüstet für die Zukunft. Das erfolgreiche Carsharing ist in der Mitte der Autofahrer-Gesellschaft angekommen. Die flotten Mini und BMW genießen inzwischen Kulttatus in deutschen Metropolen. Insbesondere in Berlin ist der Mobilitätstrend zur festen Größe gereift und kein Hirngespinst von Earlyadopter oder naiven Visionären mehr. Seit drei Jahren fährt DriveNow in der Hauptstadt und zählt mittlerweile  120.000 registrierte Kunden. Damit ist Berlin Carsharing-Stadt Nummer 1 in Deutschland. Mit diesem Rückgrat startet DriveNow nun einen internationalen Anlauf und bringt Fahrspaß nach Wien. 400 Fahrzeuge in der Flotte sorgen in Österreichs Hauptstadt auf 80 Quadratkilometern für eine weitere Alternative  im modernen Mobilitätsmix. (Quelle: DriveNow)

Flüsterleise durch Hamburgs Osten mit Elektro Carsharing

Rund 280.000 Euro an Fördermitteln stellt die Behörde für Umwelt und Stadtentwicklung zur Verfügung, um ein zukunftsorientiertes Mobilitätsangebot auf die Räder zu stellen. Im Rahmen einer umfangreichen Sanierung und Aufhübschung des Stadtteils Mümmelmannsberg im Osten von Hamburg möchte man den Bewohnern eine weitere Alternative zum eigenen Auto oder zu den öffentlichen Verkehrsmitteln bieten. Dazu werden in Kooperation mit dem Autovermieter STARCAR und der Wohnungsbaugesellschafft SAGA GWG  insgesamt vier Volkswagen E-Up! angeschafft. Diese agilen und überaus sparsamen Elektromobile können stationsgebunden zu einem fairen Tarif von dreißig Cent je Kilometer ausgeliehen werden. Im Vorstand von SAGA GWG, in der Geschäftsführung von STARCAR und im Hamburger Bezirksamt Mitte zeigt man sich begeistert und froh, diesen Schritt gegangen zu sein. (Quelle: saga-gwg.de)

Das Projekt Ruhrauto hofft auf weitere Fördergelder

Wenn staatliche Mittel zum Anschub eines Projekts zu Ende gehen, sollte das Kind buchstäblich laufen gelernt haben. Dass dies nicht immer den vorher kalkulierten Business-Plänen entspricht, zeigt nunmehr die harte Realität beim Elektro-Carsharing Start-Up Ruhrauto. Gründer Ferdinand Dudenhöffer führt im Moment viele Gespräche, um das Projekt weiterentwickeln zu können. Auf der Agenda stehen weitere Stadtteil und ein einfacheres Anmieten der Autos. 1,18 Millionen Euro sind bisher in das innovative Carsharing geflossen. Die gleiche Summe verteilt über die kommende zwei Jahre sollen dafür sorgen, dass am Ende zum ersten Mal eine schwarze Null oder sogar ein Gewinn winkt. Zu Beginn setzte Ruhrauto vornehmlich auf 20 Opel Ampera. Die aber haben „meist herumgestanden“, wie Dudenhöffer freimütig zugibt. Inzwischen stehen den 1500 registrierten Kunden rund 60 fahrzeuge zur Verfügung. Darunter u.a. ein Tesla Model S und BMW i3. 15 Nissan Leafs und zwei E-Transporter e-NV200 komplettieren die Flotte. Mit 3,7 Anmietungen am Tag in Essen und 4,6 in Bochum bleiben die Zahlen aber noch hinter den Erwartungen zurück. Um den Kunden das Angebot schmackhafter zu machen, wird an mehr Flexibilität gearbeitet. Das Ziel ist es, von stationsgebundenem auf Freefloating Carsharing umzusteigen. Doch auch wenn Fördergelder ausbleiben, möchte Dudenhöffer das Projekt fortführen – zwar langsamer aber stetig wachsend. Denn schließlich rechne sich Ruhrauto bereits. (Quelle: derwesten.de)

Wenn Londoner Stromautos ohne Strom dastehen – aber danach alles besser wird

Viele Autofahrer der britischen Hauptstadt mit Elektro-Pioniergeist werden sich im Moment wundern, dass sie keinen Strom zapfen können. Londons Stromtankstellen und Ladesäulen für Elektroautos sind im Moment zeitweise außer Betrieb. Grund hierfür sind umfangreiche Wartungs- und Renovierungsarbeiten, um das Ladesäulennetz auf einen technischen Stand zu bringen. Der französische Betreiber IER, der seit Anfang September das Londoner Stromtankstellennetz übernommen hat, möchte neben Schnellladesäulen auch die bestehende Infrastruktur erhalten und ausbauen. Aktuell kann man sich als Neukunde für 5 Pfund registrieren. Bestandskunden sind bis Ende des Jahres kostenfrei dabei. Bevor ab Anfang 2015 eine komplett neue Abo-Struktur ins Haus steht. (Quelle: zap-map.com)

Toyota Funsharing als Mix aus Probefahrt und kostenlosem Carsharing

Wie vermarktet man ein neues Stadtauto, wenn man seine Kunden nicht in die Autohäuser zu klassischen Probefahrten bekommt? Man sucht sich neue Vertriebswege, sein neues Auto auf die Straße zu bekommen. Als ein wohl-dosierter Mix aus Probefahrt und Carsharing kann das neue Toyota Aygo Funsharing gewertet werden. Was zunächst wie der Start eines Toyota-Carsharings aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als eine einfache Möglichkeit, kostenlos für sechsmal je eine Stunde einen Toyota Aygo zu fahren. Die Anmeldung geht ganz einfach. Über die kostenlose App oder die hübsch gestaltete Internetseite kann man sich registrieren und anschließend den Führerschein in einem der Aktionsstandorte Hamburg oder Berlin checken lassen. Dann kann man per Smartphone Toyota Funsharingcars ausfindig machen und öffnen. Der Autoschlüssel liegt dann im Auto bereit. Vier Stunden Fahrtzeit hat man von Beginn an auf dem Konto. Wer die Aktion bei Freunden empfiehlt, kann zusätzlich Fahrtzeit sammeln. Neben Autofahren für „Umme“ gibt es außerdem eine Rooftop-Party zu gewinnen. (Quelle:aygo-funsharing.de)

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen Projekte im In- und Ausland.

Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

2 Kommentare zu “Carsharing-Radar: u.a. DriveNow Start in Wien

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