Carsharing-Radar: Österreich, Südkorea und die USA

Die aktuellen Carsharing-News: +++ DriveNow startet in Wien +++ BMW 1er wird in Monheim auf’s Dach gelegt +++ Wien: Wo Carsharing noch nachlegen muss +++ International: In Südkorea kommt Sharing Economy an und in Boston, Chicago und Washington legen Zipcar und Enterprise Carshare los +++

Die aktuellen Carsharing-News aus dem In- und Ausland im Detail

DriveNow startet in Wien

Ohne Pauken und Trompeten dafür mit 400 Mini und BMW ist DriveNow in Wien gestartet. Die Fahrzeuge stehen ab sofort im Geschäftsgebiet zur Anmietung bereit. Als prominente Unterstützung zur feierlichen und symbolischen „Schlüsselübergabe“ war Larissa Marolt an der Seite von DriveNow-Österreich Geschäftsführer Robert Kahr und Gemeinderat Omar Al-Rawi zu sehen. Die selbstbewusste Blondine, die u.a. Kandidatin bei Germany’s next Topmodel und im RTL-Dschungelcamp war, passt mit ihrer trendigen Art bestens zum Auftritt von DriveNow. Laut futurebiz werden nach Wien weitere europäische Städte folgen – welche das sein werden, ließ Geschäftsführer Nico Gabriel noch offen. Die internationale Ausrichtung von DriveNow wird Carsharing im Allgemeinen einen Aufschwung bescheren. Immer mehr junge Menschen verzichten auf ein eigenes Auto vor der Haustür und setzen auf einen Mobilitätsmix aus Mietwagen, Carsharing, öffentlichen Verkehrsmitteln und anderen Alternativen. Dennoch komm bei DriveNow die Faszination am Autofahren nicht zu kurz. Denn mit BMW 1er und X1, Mini Cooper, Countryman und Clubman sind in Wien Fahrspaß-Garanten auf den Straßen unterwegs. futurebiz.at)

Sharing Economy in Südkoreal

Auch in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul ist der Gedanke Carsharing angekommen. Socar ist der führende Anbieter im fernen Osten und bietet mit dem Hyundai Sonata ein attraktives Auto für den täglichen Bedarf. Das sehen mittlerweile auch über 50.00o Nutzer so. Gestart ist Socar 2012 mit nur 100 Limousinen – inzwischen laufen über 1.000 Autos in der Flotte. Hier soll die Reise aber noch lange nicht zu Ende sein. Denn im Großraum Seoul leben rund 25 Millionen Menschen, die sich zwar nicht unbedingt ein eigenes Auto leisten können oder wollen. CEO Kim JiMan hat deshlab ambitionierte Pläne, Socar mit mehr als 5.000 ganz Südkorea abzudecken. venturebeat.com

In Monheim liegt ein DriveNow-1er auf dem Dach

In der Nacht vom 10. Auf den 11. Oktober ist ein junger Mann (19) mit seiner Beifahrerin in Mohnheim mit einem BMW 1er von DriveNow unterwegs. Plötzlich taucht in einem Kreisverkehr unvermittelt ein Fahrradfahrer auf, dessen Beleuchtung laut Aussage des Fahrers nicht eingeschaltet ist. Beim Ausweichversuch gerät der BMW auf die begrünte Mittelinsel des Kreisverehrs, bleibt an einem Baum hängen und kippt schließlich um. Den Fahrradfahrer scheint das Geschehen entgangen zu sein, denn der radelt weiter als wäre nichts geschehen. Zum Glück ist den beiden Insassen keine Verletzung zugestoßen. Nach einer Nacht im Krankenhaus durften sie wieder nach Hause. Die Polizei sucht nun nach dem vermeintlichen Fahrradfahrer. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben könnten, werden gebeten, sich bei der Monheimer Polizeidienststelle zu melden. bild.de

Wien: Carsharing ist noch nicht da, wo es einmal hin soll

Mit DriveNow ist in Wien ein hoch attraktives Carsharing neu in die Stadt gekommen. 400 Autos mehr ergänzen nun die gesamte Carsharing-Flotte auf insgesamt 1400 Autos. Car2go stellt mit 800 Smarts den Löwenanteil dieser Mobilitätslösung. Damit sind 1.200 Free-Floating Autos in der Stadt unterwegs. Flinkster und Zipcar setzen auf stationäre Parkzonen, zu denen das Auto nach der Fahrt immer wieder zurück gebracht werden muss. Verbesserungspotential sieht Christian Grazer vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in der Umsetzung der Geschäftsgebietsplanung. Die meisten Carsharing Angebote Wiens konzentrierten sich demnach in den innrerstädtischen Bezirken. Interessant würde das Konzept aber erst für Menschen, die in den Außenbezirken wohnen und entsprechend über wenige Angebote aus dem Öffentlichen Nahverkehr verfügen. Verbesserungsbedarf besteht auch in der Preisgestaltung für Carsharing über einen längeren Zeitraum. Laut diepresse kostet ein zipcar-Zweitages-Ausflug 180 Euro – was den Gedanken an ein eigenes Autos nicht mehr so weit weg erscheinen lässt. Allerdings berücksichtigt der Autor hier nicht die Möglichkeit, für längere Zeiträume (ab 12h Mietzeitraum) auf klassische Mietwagen zurück zu greifen. Hier muss zwar selbst getankt werden, der Basismietpreis liegt je nach Tarif aber weit unter dem eines Carsharing-Autos. diepresse.com

Zipcar und Enterprise Carshare in Washington, NewYork, Boston, Chicago

In den USA reguliert die GSA (General Services Administration) die Vergabe von Lizenzen für die Gründung von Carsharing-Standorten und Unternehmen. Im Falle von Washington D.C., New-York, Boston und Chicago sollen jetzt Mitarbeiter der Regierung auf ein flächendeckendes Carsharing zurückgreifen können – und das 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche. In einer Pilotphase sind jetzt Enterprise Carshare und Zipcar dazu aufgefordert, ihre Systeme in der Praxis für ein Jahr unter Beweis zu stellen. autorentalnews.com

 

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen Projekte im In- und Ausland.

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Ein Kommentar zu “Carsharing-Radar: Österreich, Südkorea und die USA

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