Carsharing-Radar 47|2015: Audi startet neues Carsharing-Projekt in den USA

+++ „Audi at home“ – neues Carsharing-Projekt von Audi +++ Switchh hat jetzt auch die „Großen“ +++ Carsharing-Alternative im Berliner Florakiez +++

Die aktuellen Carsharing-News aus dem In- und Ausland im Detail

„Audi at home“ – neues Carsharing-Projekt von Audi

Audi probiert und probiert. „Audi select“ in Deutschland, „Audi on demand“ in San Fransisco und „Audi unite“ in Stockholm sind verschiedene Audi-Carsharingideen, deren Praxistauglichkeit gerade beweisen muss. Jetzt testen die Ingolstädter noch einen weiteren Ansatz. „Audi at home“ verfolgt in San Fransisco und Miami das Ziel, neue Kunden für sportliche und extravagante Audi zu begeistern. Nach dem Start sei die Ausweitung auf andere Großstädte in Planung. Wie sieht das Konzept aus? Zahlreiche Modelle, darunter Audi S7, RS5 und S5 Cabriolet, SQ5, Q7 oder TT Roadster stehen Interessierten zur Verfügung. Über eine Smartphone-App können die Autos reserviert werden – abgerechnet wird stunden- oder tageweise. Die besonders sportlichen oder luxuriösen Autos sollen den Mietern ein „besonderes Fahrerlebnis bieten, dessen Gefühl über das des Privat-PKW hinaus geht.“

Switchh hat jetzt auch die „Großen“

Swithh öffnet seine Pforten. Statt wie bisher Nahverkehrs-Alternativen für HVV-Abonnenten zu bieten, können künftig alle Kunden des HVV auf die Mobilitätsplattform zurückgreifen. Zusätzlich gehören in Zukunft DriveNow, CiteeCar und Cambio zur gemeinschaftlichen Idee der Verkehrsmittelteilung. „Mit den neuen Partnern haben wir alle wichtigen Carsharing-Anbieter in Hamburg für switchh gewinnen können. Das bietet unseren Kunden künftig eine große Vielfalt an Mobilitätsangeboten“, so Dirk Bestmann von der HVV gegenüber dem Portal nahverkehrhamburg.de. Die Autovermietung Europcar wird absehbar nicht mehr ein Schwerpunkt von Switchh sein. Man möchte den Kunden spontane Mobilitätsmöglichkeiten bieten. Die Vorlaufzeit bei der klassischen Autovermietung ist zu lang für dieses Modell. Außerdem sei das Prozedere der Schlüsselübergabe zu aufwändig, wie ein Sprecher der HVV erklärte.

Carsharing-Alternative im Florakiez

Der Florakiez in Berlin lebt von seiner bunten Vielfalt und der eingeschworenen Gemeinschaft. Umweltbewusstsein und grünes Denken sind stark ausgeprägt. Carsharing gilt als eine Möglichkeit, ohne ein eigenes Auto auf vier Rädern mobil zu bleiben. Der Florkiez liegt im Berliner Stadtteil Pankow und damit noch knapp innerhalb des Geschäftsgebietes von DriveNow und car2go. Ohne festen Parkplatz aber innerhalb eines festgelegten Bereiches macht nun laut florakiez.de Stadtmobil den Anfang für Carsharingalternativen und stellt einen Opel Adam für seine Kunden bereit. Nach dem Aus für spotcar gibt es nun wieder einen „offiziellen“ Anbieter eines Opel-Fahrzeugs im Carsharing-Segment. Die Kosten belaufen sich auf 2,50€/Stunde zuzüglich 25 Cent/Kilometer inklusive Kraftstoffkosten. Wer mehr als 100 Kilometer fährt, zahlt ab dieser Grenze nur noch 19 Cent. Für Vielfahrer gibt es einen Extra-Tarif. Die längste Mietdauer am Stück beträgt drei Tage. Hierfür werden dann 62 € zuzüglich Kilometer abgerechnet.

 

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen

Projekte im In- und Ausland. Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

Bild: Audi

 

 

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