Carsharing-Radar 45|2015: Webasto stattet DriveNow-Autos mit Standheizungen aus

+++ Standheizungen in 50 BMW X1 von DriveNow +++ Wie Elektroautos den Straßenverkehr entlasten +++ Das war’s: Kein Carsharing in Grünwald +++ Regional: Elektro-Carsharing in Großharthau

Die aktuellen Carsharing-News aus dem In- und Ausland im Detail

Standheizungen in 50 BMW X1 von DriveNow

Kuschelig warm, die Scheiben eisfrei – so eine Standheizung weiß man erst zu schätzen, wenn draußen Schnee und Eis dem Straßenverkehr zusetzen. Pünktlich zur Wintersaison flottet DriveNow in München 50 neue BMW X1 ein, die über eine Webasto-Standheizung verfügen. Sie lässt sich schon während des Reservierungsvorgangs aktivieren. So ist das Auto in den 15 Minuten, die man Zeit hat zum Auto zu laufen schon vorgewärmt. DriveNow veranschlagt für diesen Service pauschall 99 Cent – jeder Kunde kann sich aber aussuchen, ob er von der Standheizung gebrauch macht. Dieser Service geht einher mit einer langfristig geplanten Personalisierung des Carsharings. So sollen sich künftig Naviziele zum Auto schicken oder schon bei der Buchung die Art des Fahrt -ob privat oder geschäftlich – festlegen lassen. Weitere vorbuchbare Services sollen folgen, teilte dar Carsharing-Anbieter von BMW und Sixt in einer Pressemeldung mit.

Wie Elektroautos den Straßenverkehr entlasten

Im Carsharing schlummert noch großes Potential. Die WiMobil-Studie erörtert die neusten Erkenntnisse über die Nutzungsverhalten von Carsharing-Kunden. Dabei wurde festgestellt, dass Carsharing-Autos mit ihrer Eigenschaft der mehrfachen Nutzung viele Privat-PKW ersetzen können. Kunden verkaufen zum Teil ihre eigenen Autos. Das macht wertvollen Parkraum frei, der Verkehrsfluss wird besser, die Luft sauberer. Denn im Gegensatz zu den meisten Ptivat-PKW nutzen Carsharing-Anbieter neue und moderne Autos mit sparsamen Motoren – Oder so wie im Falle von DriveNiw oder Multicity auch Elektroautos, die lokal emissionsfrei fahren. In Zahlen drück ecomento.tv es so aus: Privat-PKW stehen ca. 95% der Zeit ungenutzt herum während DriveNow-Autos eine Auslastung von mehr als 80% haben.

Regional: Elektro-Carsharing in Großharthau

Was in den etablierten Carsharing-Metropolen funktioniert, kann in kleinen Gemeinden richtig Schwung in die Mobilität bringen. Großharthau bei Bautzen macht es vor. Auto buchen, hineinsetzen, losfahren. Seit Oktober steht ein elektrisch angetriebener VW eUp! Bei der Gemeindeverwaltung zur Verfügung. 130 Kilometer weit kommt der Viersitzer, an einer Haushaltssteckdose dauert ein Ladevorgang ungefähr sieben Stunden. Im Moment der Projektierungsphase ist das Angebot für Interessierte kostenlos. Erst wenn festgestellt wird, dass Carsharing in Großharthau zukunftssicher ist, wird das 27.000 Euro teure Fahrzeug geleast. Die Zeichen dafür stehen aber auf Grün.

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen Projekte im In- und Ausland.

Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

Bild: DriveNow

 

 

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