Carsharing-Radar 45|2015: 50.000 car2go-Kunden fahren in Stuttgart elektrisch

+++ car2go begrüßt in Stuttgart den 50.000sten Kunden +++ Experten bescheinigen Carsharing rosige Zukunft +++ Das war’s: Kein Carsharing in Grünwald +++

Die aktuellen Carsharing-News aus dem In- und Ausland im Detail

Car2go begrüßt 50.000sten Kunden in Stuttgart

Flüsterleise, ohne Ruckeln und flott setzt er sich in Bewegung. Im Inneren hört man nur ein leichtes Summen. Wie bei einer Modelleisenbahn. Es ist das Geräusch eines Smart eDrive. Mehr als 500 dieser Zweisitzer hat car2go in Stuttgart im Einsatz. Seit gut drei Jahren operiert Daimler’s Carsharing in Hauptstadt Baden-Württembergs. Rund 1,5 Millionen Mieten hat das System seither verbucht, rund 10 Millionen Kilometer wurden zurückgelegt. Im Vergleich zum herkömmlichen Smart konnten mit der elektrischen Variante mehr als 1.000 Tonnen CO2 eingespart werden – sofern man die lokalen Emissionswerte der Autos betrachtet. Ende Oktober konnte car2go nun den 50.000sten Kunden begrüßen. Freuen kann der sich über 500 Freiminuten für car2go.

Experten bescheinigen Carsharing rosige Zukunft

Carsharing hat Potential, weiter zu wachsen. Dieser Ansicht sind einem Bericht von finanznachrichten.de nach einige Experten aus der Automobilwirtschaft. Von rund 100 Geschäftsführern oder Vorständen von Unternehmen aus der Autobranche lassen sich 47% von der Idee leiten, dass in zehn Jahren die Mehrheit der Menschen in Ballungsräumen kein eigenes Auto mehr besitzt und stattdessen Carsharing nutzt. „Angebote wie DriveNow, Flinkster oder Car2Go ermöglichen es, sich auch ohne eigenes Auto individuell und komfortabel fortzubewegen. Das schätzen schon heute hunderttausende Privatnutzer sowie Unternehmen, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Der Trend zum Carsharing wird weiter anhalten. Innerhalb dieses Geschäftsmodells sehen die Macher noch mehr Potential für Kooperationen z.B. mit Supermärkten oder Nahverkehrsbetrieben.

Das war’s: Kein Carsharing in Grünwald

Aus und vorbei: In der Frage um die Anschaffung eines Carsharing-Autos für die oberbayerische Gemeinde Grünwald scheint eine finale Antwort gefunden zu sein. Es wird kein Carsharing geben. Eigentlich sollte Stattauto einen Stellplatz eingerichtet bekommen. Nach Prüfung der Verhältnisse ergaben sich jedoch Schwierigkeiten. Hauptamtsleiter Peter Ganter äußerte sich der Süddeutschen Zeitung gegenüber, dass Grünwald einfach nicht wirtschaftlich genug sei. Auch andere Carsharing-Anbieter hätten das Angebot der Gemeinde aus Kostengründen abgelehnt.

 

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen

Projekte im In- und Ausland.

Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

Bild: scoo.me

 

 

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