Carsharing-Radar 42|2015: Carsharing ist nicht mehr nur ein Trend

+++ Carsharing etabliert sich als Teil der Shareconomy +++ DriveNow-App mit praktischer Funktion +++ Regional: Carsharing in Krefeld und Würzburg +++

Die aktuellen Carsharing-News aus dem In- und Ausland im Detail

Carsharing etabliert sich als Teil der Shareconomy

Dass Carsharing längst nicht mehr nur das Hirngespinst verrückter Zukunftsforscher zu sein scheint, zeigen die stetig steigenden Mitgliederzahlen. Auch wenn einige Kunden sich wahrscheinlich bei mehreren Anbietern registrieren, zählt der Bundesverband Carsharing inzwischen 1,7 Millionen Mitglieder. In deutschen Metropolen, allen voran Berlin, geht fast nichts mehr ohne die flexibel anzumietenden Autos von DriveNow, car2go, flinkster, Multicity oder oder oder. In einem Kommentar bestätigt der Tagesspiegel die positive Haltung gegenüber der Shareconomy. Leihköche, Musikplatten, Werkzeuge, Filme – gewisse Dinge braucht der Mensch. Sie sind „nice-to-have“, verursachen aber jede Menge versteckter Nebenkosten oder verstaiuben ungenutzt. Sharing kann auch zum Event werden. Manch einer nutzt das Carsharing aus Bequemlichkeit. Du gönnst dir den Luxus des Autos – obwohl Bahnfahren zum Zielort auch möglich wäre. DriveNow lockt zudem mit einer attraktiven Flotte. Relativ stark motorisierte Kompaktwagen von BMW und Mini schüren das Fahrspaßerlebnis.

DriveNow-App mit praktischer Funktion

Einfacher geht’s nicht: Mit der DriveNow-App können jetzt nicht mehr nur Autos reserviert und Buchungen verwaltet werden. Wer möchte, kann bereits während des Fußmarsches zum Auto das Ziel ans Navigationsgerät schicken. Dazu hat DriveNow mit dem letzten App-Update eine Funktion implementiert, die das Hinterlegen von Adressen ermöglicht. So können sich auch stadtfremde DriveNow-Kunden schnell zurecht finden.

Regional: Carsharing in Krefeld und Würzburg

Viel Überzeugungsarbeit scheint laut einem Bericht der Rheinischen Post nötig gewesen zu sein, um eine Carsharing-Station am Krefelder Hauptbahnhof zu eröffnen. Doch nun ist es soweit. Mit einem voll elektrischen BMW i3 und dem Kompaktwagen VW Beetle stehen fast direkt am Haupteingang des Krefelder Hauptbahnhofs zwei interessante Nahverkehrsalternativen bereit. Stadtmobil stellt den Service in Kooperation mit den Stadtwerken Krefeld zur Verfügung. Auch in Würzburg eröfnen weitere Mobilstationen. Sie sollen den Bürgern als eine attraktive Erweiterung des Mobilitätsangebotes dienen. Neun Stationen hat die Stadt bisher geschaffen. Sie sind so verteilt, dass die Wege kurz und jede Station gut angebunden ist. Das Ziel sei laut einem Blogpost des Bayerischen Rundfunks eine Beruhigung der Innenstadt. Zum Teil würden sogar einige Würzburger das eigene Auto abschaffen, wie Erfahrungen zeigten.

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen Projekte im In- und Ausland.

Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

Bild: Deutsche Bahn

 

 

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