Carsharing-Radar 39|2016: car2go macht mit Flottenerweiterung weiter

+++ car2go: Frankfurt und Hamburg fahren nun auch Mercedes +++ DriveNow: Schneller und einfacher zum Flughafen Schönefeld +++ Elektro-Carsharing für nur 33 Euro pro Woche? +++

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(Fast) Alle car2go-Kunden können Mercedes fahren

Frankfurt/Hamburg – In Berlin ging es los. Dann folgten München, Köln und Düsseldorf. Die Standorte Hamburg und Frankfurt am Main mussten bisher bei der Flottenerweiterung von car2go in die Röhre schauen. Doch die Wartezeit hat ein Ende. Auch in der Finanzmetropole und Hansestadt dürfen die Kunden jetzt zwischen den günstigen Smarts und fünfsitzigen Mercedes-Modellen wählen. Nur Stuttgart muss noch warten. Die neuen Autos ersetzen keine vorhandenen. Sie werden von car2go zum Bestand hinzugefügt. In Hamburg rollen schon 170 A-Klassen über die Straßen. Bis Ende September soll die Einflottung von weiteren 70 Mercedes GLA abgeschlossen sein. Die Frankfurter Smart-Flotte, bestehend aus 260 Stück, bekommt weitere 80 A- und GLA-Klassen spendiert. Die genaue Aufteilung lässt Daimler in der Pressemeldung offen. Zu den Kosten: Der Smart wird günstiger und wird mit 24 Cent abgerechnet. Die A-Klasse kostet 31 Cent, der GLA 34 Cent pro Fahrtminute – diese Preisstruktur gilt zunächst bis Ende 2016.

Mit DriveNow leichter abheben

Berlin – DriveNow will seinen Kunden die Erreichbarkeit des Flughafen Schönefeld erleichtern. Die Schranke am Parkplatz soll damit automatisch öffnen, sobald sie ein Carsharingauto von DriveNow erkennt. Ein entsprechendes System soll im Oktober 2016 eingeführt werden. Das zeitaufwändige Lösen eines Parktickets entfällt damit für DriveNow-Kunden. Am Flughafen Tegel werden die Autos schrankenfrei auf einem entsprechend gekennzeichneten Parkplatz hinter der Tankstelle an der Zufahrt abgestellt. Der Fußmarsch dauert hier ca. sieben Minuten zum Terminal A. In Schönefeld befinden sich die Stellplätze wesentlich näher am Flughafengebäude. Pro Woche nutzen laut Auskunft von DriveNow je rund 1.000 Kunden das Angebot, mit dem Carsharingangebot von und zu den Flughäfen zu fahren.

Zu günstig um wahr zu sein? 33 Euro für Mietwagen

Eindhoven – Mutig: Ein Start-up aus den Niederlanden will mit einem eigens konstruierten Elektroauto die Carsharing- und Mietwagenwelt aufmischen. Amber Mobility bietet sein Auto ausschließlich zur Miete, nicht zum Kauf an. Ab 33 Euro pro Woche soll man am Carsharing teilnehmen können. Zum Auto selbst gibt es schon konkrete Daten. Es soll bis zu 400 Kilometer mit einer Akkuladung fahren können. In sieben Sekunden aus dem Stand auf Tempo einhundert beschleunigen und bis zu 150 km/h schnell sein. Die Erprobungsphase soll Ende 2016 mit ausgesuchten Partnern starten. Mitte 2017 soll der Test auf öffentliche Straßen erweitert werden. Eine flächendeckende Nutzung ist nach Informationen von golem.de ab 2020 zu erwarten. Das Besonderes am „Amber One“ genannten Erstlingswerk des Start-Ups: Es soll komplett modular aufgebaut sein. Einzelne Komponenten könnten so schnell ausgetauscht werden, wenn sie nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind, Akkus oder die kbeispielsweise.

 

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen Projekte im In- und Ausland.

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Bild: Daimler

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