Carsharing-Radar 3|2015: u.a. mit DriveNow

+++ Kostenloses Parken für Carsharing Autos in Innenstädten +++ Mit der MasterCard DriveNow Autos komfortabel öffnen +++ Testfahrt: das Elektroauto im Carsharing Alltag +++ Das Carsharing der Aschaffenburger Stadtwerke +++

Die aktuellen Carsharing-News aus dem In- und Ausland im Detail

Kostenloses Parken für Carsharing Autos

Carsharing-Autos genießen jetzt schon eine Art Sonderstatus in den Städten. Weil sich die jeweiligen Anbieter in den Städten darum bemüht haben, dürfen die Nutzer (fast) überall kostenlos parken – die Gebühren sind bereits im Mietpreis enthalten. Dennoch reicht vielen Carsharing-Nutzern diese Freiheit nicht aus. Laut einem Bericht der FAZ möchte Verkehrsminister Alexander Dobrinth von der CSU die Privilegien, die für Elektroautos gelten, auch auf das Carsharing-Modell übertragen. Im Februar fällt der Startschuss für das „Gesetz zur Bevorrechtigung der Verwendung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen“. Kommunen wird es dann möglich sein, spezielle Parkzonen für Autos mit Hybrid, Brennstoffzellen oder reinem E-Antrieb auszuweisen. Das soll potentuellen Käufern einen weiteren Anreiz bieten, beim nächsten Autokauf ein E-Mobil in Betracht zu ziehen. Im nächsten Schritt sollen diese Parkzonen auch auf Carsharing-Autos erweitert werden. „Carsharing leistet einen wichtigen Beitrag für die Vernetzung der Verkehrsträger und für einen nachhaltigen Stadt- und Regionalverkehr. Mit den geplanten Regelungen zum Carsharing sollen diese Fahrzeuge im Straßenverkehr privilegiert werden.“ , ist in einer internen Vorhabenliste der Bundesregierung zu lesen.

Mit der Kreditkarte DriveNow Autos öffnen

MasterCar und BMW kooperieren künftig miteinander. Auf der Consumer Electronics Show 2015 in LasVegas präsentierten die beiden Unternehmen ein Zahlungsmittel, mit dem ein Öffnen der Carsharing-Autos problemlos möglich sein soll. DriveNow Kunden haben also in Zukunft drei Wege, eine Miete anzutreten. Entweder ganz klasssich per Kundenkarten, komfortabel mit dem Smartphone oder mit der neuen Kreditkarte. „Gemeinsam mit BMW schaffen wir erstmalig eine Plattform, die komplett neue Services und Geschäftsmodelle im zukunftsträchtigen Bereich moderner Mobilitätkonzepte ermöglicht und welche die Bedeutung der NFC Technologie weiter unterstreicht“, sagt Pawel Rychlinski, General Manager Deutschland von MasterCard im Gespräch mit Finanzen.net.

Testfahrt: Das Elektroauto im Carsharing Alltag

Im Rahmen des Projekts „Elektromobilität vorleben“ können sich gerade Testhaushalte von der Alltagstauglichkeit der E-Mobilität überzeugen. Dazu stehen ausgesuchten Testpersonen insgesamt zwei Volkswagen e-Up! zur Verfügung. Wie das Göttinger Tageblatt berichtet, läuft die Pilotphase noch bis Anfang April. Danach wird die Nutzung für alle zugänglich gemacht und ein Preismodell eingeführt. Bisher schlägt sich der kleine E-Flitzer im Alltag beachtlich. Die Testpersonen zeigen sich angetan.  Man fahre viel entspannter und stressfreier, das Fahrgefühl sei dem eines Luxusautos sehr ähnlich weil man keine Fahrgeräusche höre. Gerade auf dem Land oder in kleineren Städten lohnt sich Carsharing mit Elektroautos.  Da nach Ansicht der beiden Tester der Öffentliche Nahverkehr in Jühnde keine Alternative sei, müssten junge Leute zum Einkaufen oder für Freizeitaktivitäten auf ein Auto zurückgreifen. Mit Carsharing bräuchten sie noch nicht einmal ein eigenes.

Aschaffenburger Stadtwerke planen Carsharing

Carsharing wird auch für kleinere Gemeinden abseits der großen Metropolen immer wichtiger. Statt darauf zu vertrauen, dass ein großer Anbieter in die Stadt kommt, möchten die Aschaffenburger Stadtwerke ein eigenes Carsharing-Projekt ins Leben rufen. Im Rahmen der lokalen Energiewende von Aschaffenburg wollen die Stadtwerke mit diesem Projekt einen Anteil leisten, der den Menschen den Alltag ein wenig erleichtern kann. Umweltfreundliche Autos zu günstigen Konditionen stehen dabei im Fokus bei der Projektierung berichtet main-netz.de – selbst Buskunden mit Dauerkarte werden das Carsharing-Angebot mitnutzen können. Damit steht den Aschaffenburgern ein zusätzlicher Baustein in ihrem Mobilitätsmix zur Verfügung.

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen Projekte im In- und Ausland.

Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

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