Carsharing-Radar 20|2015: Partnerschaften und Kooperationen

+++ DriveNow und Wiener Linien schnüren ein gemeinsames Paket +++ Parchim: Autohaus Renner und Stadtwerke mit gemeinsamen Carsharing +++ Ein Herz für Betroffene des Bahnstreiks +++

Die aktuellen Carsharing-News aus dem In- und Ausland im Detail

DriveNow und Wiener Linien schnüren ein gemeinsames Paket

Wien wird vorerst die einzige Stadt in Österreich bleiben, in der DriveNow aktiv ist. Doch gerade hier engagiert sich das Carsharing-Unternehmen und sieht sich verstärkt als Teil des gesamten Mobilitätsangebotes. „Gerade Wien mit seinem umfassenden Nahverkehrsangebot bietet sich dafür an, mit Carsharing den Modalitätsmix zu bereichern.“ betont Robert Kahr, Geschäftsführer von DriveNow Österreich gegenüber derstandard.at. Abokunden einer „Wien-Mobilkarte“ können sich die Anmeldegebühr von 29,- Euro sparen und erhalten außerdem 40 Freiminuten. Rund 400 Mini und BMW zum Teil mit Allradantrieb stehen den Kunden dann zur Verfügung. Damit wird DriveNow eine perfekte Ergänzung für das Daimler-Carsharing car2go – zusammen mit den rund 800 Smarts kann man als0 auf über 1.200 Autos in Wien zurückgreifen.

Carsharing in Parchim

Carsharin wird auch in kleinen Gemeinden immer beliebter. Den Meldungen in unserem Carsharing-Radar zufolge setzen viele kleine Carsharer verstärkt auf Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Zusammen mit den Stadtwerken Parchim hat das Autohaus Renner einen Renault ZOE für eine sechsmonatige Testphase zugelassen. „Wir liegen auf einer Wellenlänge. Nun kommt es darauf an, die Zeit zu nutzen, um Informationen zum Carsharing zu sammeln und zu prüfen, ob sich diese umweltfreundliche Autonutzung in Parchim wirtschaftlich umsetzen lässt“, sagt André Pinnau, Marketingleiter der Stadtwerke Parchim in der Parchimer Zeitung. Im Probelauf soll herausgefunden werden, wie sich das E-Auto im Alltag schlägt, erst dann soll der ZOE auch von Privatpersonen außerhalb der Stadtwerke angemietet werden können.

Herz im Bahnstreik beweisen

Wo viele Notleidende, kommt ein Nutznießer – könnte man dem Carsharing-Dienst Stadtmobil für seine Werbeaktion während des Bahnstreiks vorwerfen. Doch die Idee war clever umgesetzt und wohl durchdacht. Denn ein geliehenes Auto mit anderen zu teilen sei die ultimative Form klimafreundlicher Auto-Mobilität. So wurde ausdrücklich gewünscht, Mitfahrer in einschlägigen Portalen zu suchen. Denn wie Stadtmobil gegenüber der Badischen Zeitung mitteilte, seien die Autos während des Bahnstreiks so gut wie ausgebucht gewesen.

Bild: DriveNow

 

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