Carsharing-Radar 08|2015: Vorbildlicher Kundenservice von DriveNow

+++ DriveNow ruft Kunden an – Vor dem Abschleppen +++ Osnabrück: heiß umworbene Carsharing-Stadt +++ Von A nach B: Carsharing in der Mobilitätsapp Quixxit +++ Tesla Model S in Österreich

Die aktuellen Carsharing-News aus dem In- und Ausland im Detail

DriveNow ruft Kunden an -Vor dem Abschleppen

Ein bekanntes Problem beim Carsharing ist die leidige Parkplatzsuche. Oft und gerne genutzt werden nach langer Suche oft Lücken, die in ein paar Stunden zum Parkverbot werden – etwa vor Baustellen oder jüngst erst in Düsseldorf oder Köln bei den Karnevalsumzügen. „Irgendwer wird das Auto bis dahin schon wegfahren.“ Das dachte sich auch Jean-Marie und beendete seine Miete in der Straße des Karnevalsumzugs, wie er am Valentinstag auf die Facebookseite von DriveNow schrieb. DriveNow wurde von der Polizei darauf aufmerksam gemacht, das Service-Center ermittelte den letzten Fahrer und bat ihn, das Auto umzusetzen. Alle Seiten handelten vorbildlich: die Polizei nutzte die vermeintlich schnellste Möglichkeit, das Auto zu entfernen – DriveNow ersparte seinem Kunden teure Abschleppkosten und dem Carsharing-Auto Schäden durch das Umsetzen per Kranwagen. Dieses Vorgehen von DriveNow ist kein Einzelfall. Auch in Berlin wird man angerufen, wenn sich das Auto der letzten Miete nicht aus dem temporären Parkverbot heraus bewegt hat. Wir sagen: Danke!

Osnabrück: Heiß umworbene Carsharing-Stadt

Was hat Osnabrück, dass sich verschiedene Carsharing-Anbieter um die Studenten-Stadt in Niedersachsen reißen? Mit gut 165.000 Einwohnern ist Osnarbück relativ groß und junggeblieben. An der Uni Osnabrück sind beispielsweise knapp 12.000 Studenten eingeschrieben – die ideale Zielgruppe zum Autoteilen. Mit Flow>K etabliert sich in Osnabrück ein Anbieter, der mit innovativen Tarifmodellen und praktischen VW up! einen treuen Kundenstamm aufgebaut hat. Inzwischen nutzen ca. 1500 aktive Mitglieder den Dienst. Bei einer Flotte von im Augenblick nur 30 Fahrzeugen kann das schon mal zu Engpässen kommen. Doch Flow>K steuert gegen ein einseitiges Abfließen der Autos in Randgebiete. Sogenannte „Shuttlebuddies“ erhalten eine Rückführungsgebühr, wenn sie ein Auto vom Stadtrand wieder in die Kernzone fahren. Neben Stadtteilauto, die die Flow>K’s unterhalten, will sich ein Ortsverein mit dem Carsharing-Gedanken befassen. Derzeit laufen die Planungsphasen, beispielsweise auch im Nachbarort Wallenhorst ein lokales Carsharing zu etablieren.

Von A nach B: Carsharing in Mobilitätsapps

Was ist, wenn es eine App gäbe, die dich auf dem schnellsten Weg nach Hause bringt? Eine App, die alle denkbaren Verkehrsmöglichkeiten – vom Fußweg bis zum Taxi – mit einrechnet? Verdammt praktisch wäre das, dachten sich auch die Gründer der Mobilitätsapp Quixxit. In ihrer neuen Version hat der Anbieter noch mehr Möglichkeiten integriert, von einem Ort zum nächsten zu gelangen. Carsharing ist nur ein Bestandteil der Streckenplanung. Ist man beispielsweise schneller zu Fuß durch einen Park statt außen herum zu fahren, weiß es Quixxit und schlägt dem Nutzer eben diese Strecke vor. Neben Carsharingdiensten greift das System von Quixxit auch auf Taxidaten und die Portale von Regionalzügen, dem Öffentlichen Nahverkehr und sogar Fluggesellschaft zu. Damit soll den Nutzern ein umfassendes Angebot an möglichen Routen für ihre Streckenplanungen gemacht werden können. Ergebnisse lassen sich nach Vorlieben oder Zeit filtern, ein Tracking verfolgt den Nutzer auf der gewählten Route und begleitet beim Umsteigen.

Tesla Model S als Carsaring-Auto in Österreich

Elektromobilität lässt sich fast nirgendwo anders eindrucksvoller erleben als im Tesla Model S. Die immer zur Verfügung stehende Kraft des Elektromotors ist für viele Fahrerinnen und Fahrer erst einmal so eindrucksvoll, dass sie ihr Fahrerlebnis nicht in Worte fassen können. Leise und doch druckvoll geht der Hecktriebler zu Werke und beschleunigt ansatzlos aus dem Stand in unter fünf Sekunden von null auf einhundert Stundenkilometer. Für 199 Euro pro Tag können Elektro-Junkies in Graz das Tesla Model S einmal ausprobieren – Akkuladung und 500 Kilometer sind inklusive. Der Anbieter „Photovoltaik-Shop“ hat neben dem Model S auch Renault ZOE und Twizzy in der Flotte. Hier beginnt der Preis für den Einstieg in die Elektromobilität schon bei 39 Euro.

Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen von Carsharing-Projekten aus der ganzen Welt. Nicht nur Firmen und Start-ups mit dem Schwerpunkt Mobilität, auch Städte, Gemeinden und Privatpersonen stellen Fahrzeuge zum Teilen bereit. Mit dem Carsharing-Radar berichten wir regelmäßig über aktuelle Meldungen der Carsharing-Dienste und die neuen Projekte im In- und Ausland.

Euch ist ein neuer Carsharing-Anbieter aufgefallen, über den wir noch nicht berichtet haben oder ihr seid selbst Gründer eines Carsharing-Angebots? Mailt uns einfach eure News und Informationen an carsharingradar@mietwagen-news.de. Wir nehmen eure Meldungen gerne in unser Carsharing-Radar mit auf.

2 Kommentare zu “Carsharing-Radar 08|2015: Vorbildlicher Kundenservice von DriveNow

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