car2go: So läuft Carsharing international

Weltweite Vernetzungen und internationale Standards machen möglich, dass Carsharing-Kunden aus Deutschland in ganz Europa Smart fahren können – ein vollständig ausgefülltes Moovel-Konto vorausgesetzt. Für alle nordamerikanischen Städte muss etwas Vorarbeit geleistet werden und der geplante Besuch per Mail „angekündigt“ werden.

Sie stehen in Seattle, Denver, Miami oder Los Angeles und gehören sort mittlerweile zum festen Bestandteil des Straßenbildes. Die weiß-blauen Smarts sind in Deutschland genauso beliebt wie in den Staaten und das Carsharing-System funktioniert ähnlich unkompliziert.

Jederzeit ein Auto auf Abruf

Eine Korrespondentin der Rheinischen Post berichtet davon, wie sie ihren Alltag in Seattle mit car2go ein stückweit einfacher macht. Sie nutzt Carsharing, um einfache Strecken zu fahren, Parkgebühren der Innenstadt zu sparen und bei schlechtem Wetter. Auch gegenüber dem Fahrdienst Uber sei car2go eine echte Alternative. Obwohl sie gerne mit dem Fahrrad fährt und ein eigenes Auto habe, nutze sie car2go gerne bei offiziellen Terminen. Sie überlege sogar, ihr eigenes Auto zu verkaufen. Sie arbeite von Zuhause aus und überlege ernsthaft, die Kosten des eigenen Autos durchzukalkulieren. Im Grunde läuft also Carsharing in den USA nicht viel anders als an den deutschen Standorten. car2go will die internationale Nutzung gänzlich vereinfachen, mit nur einem Konto alle Standorte verfügbar machen. Im Moment ist es aber so, dass eine Freischaltung der Membercard am jeweiligen Standort manuell vorgenommen werden muss. Entweder passiert dies direkt vor Ort oder in Vorfeld der Reise per Mail.

Bild: Daimler

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