car2go passt Geschäftsgebiete an

[Stuttgart im Juli 2015] Dass Carsharing Kompromisse erfordert, wird nun auch dem Carsharing-Unternehmen der Daimler-AG klar. Im Zuge der Monetarisierung – DriveNow ist profitabel – werden Geschäftsgebiete verändert, verkleinert und Fahrzeugverfügbarkeiten erhöht. Auf der Facebook-Seite äußerten viele Nutzer ihr Unverständnis.

Im Blog von car2go lesen sich die Gründe für die Einstellung einiger Geschäftsgebiete plausibel. In manchen Gegenden wurde car2go häufig genutzt, in anderen Straßenzügen standen sich die Smarts die Reifen platt. Wenn Carsharing-Autos lange Zeit unbewegt herumstehen, widerspricht das dem Gedanken des Teilens, der Anbieter kann nicht profitabel arbeiten und die Fahrzeuge werden den häufig frequentierten Stadtteilen enthalten.

Nutzbarkeit und Verfügbarkeit verbessern

Die Überlegungen von car2go sind also legitim. Zwar werden ein paar wenige Nutzer „ihre“ Randgebiete vermissen, die Verfügbarkeit für die Gesamtheit der Nutzer wird allerdings massiv erhöht. Der Grund ist simpel: Wenn ungenutzte Autos endlich in Gegenden stehen, in denen sie fußläufig von einem größeren Publikum erreicht werden können, haben viel mehr Menschen die Möglichkeit, car2go zu nutzen. car2go schreibt im Blog-Artikel von Untersuchungen, die das Nutzerverhalten aufgezeigt haben. Mit der Eingrenzung der Geschäftsgebiete wolle „man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.“ – Wie bereits angesprochen die Verfügbarkeit erhöhen und – hinter vorgehaltener Hand – die Weichen für eine finanziell gesunde Zukunft stellen. Im Blog-Artikel zeigt car2go außerdem genau an, welche Gebiete wegfallen und wo ergänzt wird. Betroffen sind Nutzer in Berlin, Hamburg, München, Rheinland und Wien. Gültig werden die Änderungen ab dem 17.08.2015.

Bild: car2go

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