Wenn Preise anziehen und Gewinne steigen

Geld ist nicht alles. Aber im hart umkämpften Feld der Autovermietungen fahren die großen Vermieter nicht nur zum Spaß mit. Wie Avis eindrucksvoll beweist, können gezielte Preissteigerungen für einen kräftigen Gewinnzuwachs sorgen. Wir haben hier einen Einblick in die Geschäftszahlen.

Im zweiten Quartal 2014 fährt die Avis Budget Group Inc. einen Umsatzerlös von 2.2 Mrd. US-Dollar ein. Damit legen die „Roten“ im nordamerikanischen Raum um ca. 10% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu.

Starker Markt, mehr Miettage und höhere Preise als einfacher Grund für den Mehrumsatz

Wer bei Avis eine Reise tut, musste im Jahr 2014 mit erhöhten Preisen rechnen. Dennoch erzielte die Autovermietung im Schnitt 8% mehr Miettage im gleichen Zeitraum. Das ist auf die Optimierung der Flotte zurückzuführen, die auf höherwertige Fahrzeuge setzt. Gleichzeitig sind die Standzeiten der Autos reduziert worden. Mit Ausnahme bestimmter Posten, erhöhte sich das bereinigte Ergebnis um 19% auf $ 213.000.000, während der Nettogewinn um 36% auf 74 Millionen Dollar stieg.

Konzentration auf die ertragreichsten Märkte und gezieltes Setzen von Schwerpunkten

„Unsere starken Ergebnisse im zweiten Quartal in Nordamerika wurden durch unser kontinuierliches Wachstum in Sachen Volumen und Preisgestaltung und unsere starke Konzentration auf beschleunigtes Wachstum unserer profitabelsten Kanäle erzielt“, so Ronald L. Nelson, Avis Budget Group Chairman und Chief Executive Officer. Payless Car Rental spielt sich als starkes Tochterunternehmen ins Gesamtergebnis ein.  Im Juli 2013 erworben, stehen im zweiten Quartal 2014 schon 31 Millionen Dollar Umsatz  und 5 Millionen Dollar Gewinn in den Büchern. Insgesamt erwartet Avis 2014 Einnahmen zwischen 8,6 Mrd. und 8,7 Mrd. Dollar.

Was kostet einer Autovermietung eigentlich ein Auto?

Ein durchaus interessanter Aspekt sind auch die Kosten für die Flotte von Avis. Wer sich schon einmal gefragt hat, was eine große Autovermietung überhaupt an die Hersteller überweisen muss, haben wir hier ein paar griffige Zahlen. Im Vergleich zum Jahr 2013 stiegen die Stückfuhrparkkosten von 299 auf ca. 310 Dollar im Monat. Das zeigt eine deutliche Tendenz Richtung höherwertiger Fahrzeuge.

Bild: Avis

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