Warum Sixt gerne mit dem Netz experimentiert

München – Sixt ist bekannt für freche Werbebotschaften, Politiker über’s Knie zu legen oder dafür, Ereignisse aus der Tagespresse zu interpretieren. Doch nicht nur in der klassischen Plakatwerbung eckt Sixt an. Auch im Netz fischt die Autovermietung nach Markenimage und Kunden.

Kunden für Mietwagen treiben sich nämlich überall herum. Das Internet bietet dafür die perfekte Spielwiese. Es werden keine teuren und aufwändigen Marktforschungen auf eine Zielgruppe zugeschnitten. Es darf experimentiert werden.

Snapchat, Instagram, Twitter, Facebook, Tinder und das mit den Blogs.

Soziale Medien bieten Internetnutzern die Möglichkeit zum regen Austausch fast aller nur denkbaren Informationen. Es gibt Video-, Ton, Bild und Textplattformen. Viele Netzwerke kombinieren all diese Möglichkeiten und setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Ein wesentlicher Bestandteil von „Social Media“ ist die Kultur des Teilens. Die Relevanz von Inhalten misst sich nicht am bespielten Netzwerk sondern an der Brisanz oder der sogenannten „Viralität“. Das Kurz-Videoportal Snapchat steigt gerade als neuer Star unter den sozialen Medien in den Zenit auf. Mit 700 Millionen Foto- und Videouploads täglich zeigt sich Snapchat auch als Werbeplattform für Unternehmen interessant. Wir beobachten neue Entwicklungen sehr genau und legen besonderen Wert darauf, uns nicht auf fremde Meinungen zu verlassen, sondern frühzeitig eigene Erfahrungen auf neuen Plattformen zu sammeln“ erklärt Matthias Stock, Teamleiter Social Media gegenüber horizont.net. Das wiederum zeigt die Relevanz, die Sixt in den sozialen Netzwerken hat. Keine Kommunikation funktioniert ohne Akzeptanz bei den Nutzern. Sixt genießt scheinbar so einen guten Ruf, dass soziale Netzwerke das Unternehmen schnell integrieren und als relevanten Inhalte-Ersteller akzeptieren.

Foto: Sixt via Snapchat

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