Vorsicht beim Linksverkehr in Neuseeland

Aukland – Überproportional oft werden Neuseeland-Urlauber in Verkehrsunfälle verwickelt. Mangelnde Fahrpraxis durch den ungewohnten Linksverkehr oder überhaupt erst ein paar Monate Fahrerlaubnis: Die Gründe können verschieden sein. Mit einem Fragebogen sollen Fahranfänger jetzt bei Mietwagenfirmen auf ihre Fahrpraxis abgeklopft werden.

Weite Straßen, wilde Natur, lebhafte Städte: In Neuseeland gibt es abseits der Straßen viel zu entdecken. Die Abenteuerlust ist groß, die Risikofreude noch größer. So werden Touristen mit wenig Fahrpraxis häufiger als Einheimische in Unfälle verwickelt.

  • Fragebogen soll Unfall-Prävention und Aufklärung vereinen
  • „Code of Practise“ für alle Mietwagenfahrer verpflichtend
  • Um die „richtigen“ Antworten zu geben, am besten bei der Autovermietung im Vorfeld nachfragen

Unfälle im Ausland mit unbequemen Folgen

Das Auswärtige Amt gab bereits im September einen Reisehinweis aus, der zur Vorsicht bei Führen eines Autos in Neuseeland mahnt. Linksverkehr und eine ungewohnte, sich ständig ändernde Umgebung überfordern manch ungeübte Autofahrer. Die Folge: Unfälle mit Verletzungsfolgen kommen häufiger vor als bei der einheimischen Bevölkerung. Unser Tipp für den Linksverkehr: Zeit lassen. Nicht zu verkrampft nachdenken. Weil man das Lenkrad auch auf der „anderen“ Seite findet, fällt die Umgewöhnung gar nicht so schwer. Nach ein paar Kilometern geht der Linksverkehr ins Blut über. Die einzig kritischen Situationen passieren häufig nur beim Rechtsabbiegen, wo man plötzlich auf der falschen Straßenseite landet. Wichtig: Nicht vom Straßenverkehr ablenken lassen. Weder von Schafen noch von atemberaubenden Ausblicken.

Bild: Tim Marshall via unsplash.com

 

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