Ökostrom setzt Hertz-Stationen unter Saft

[Eschborn im Dezember 2014] Der ökologische Fußabdruck von Unternehmen wird immer wichtiger. Wo immer es wirtschaftlich keine oder nur wenige Einschränkungen zulässt, wird auf Nachhaltigkeit umgesattelt. Im Autovermietgeschäft ist das nicht einfach. Aber die „Gelben“ gehen mit gutem Beispiel voran.

Schon seit Jahren bietet Hertz eine besonders sparsame Fahrzeuge in der Green-Collection an. Eine Kategorie, die in Deutschland aktuell lediglich mit dem Ford Fiesta besetzt ist, genießt im Kernland von Hertz – den USA – eine besondere Stellung. Hierzulande ist aber schon die Standard-Flotte auf Sparsamkeit getrimmt. Beispielsweise verzichtet man auf Topmotorisierungen bei Mittelklasse oder Oberklassefahrzeugen. Diese Maßnahme hat sicher auch betriebswirtschaftliche Gründe. Dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass ein großvolumiger Benzinmotor mehr Treibstoff benötigt als ein effizienter Diesel-Vierzylinder, die Hertz vermehrt in der Business-Klasse einsetzt.

Ökostrom an den Hertz-Stationen soll für Nachhaltigkeit sorgen

Wer künftig an einem der über 800 Schalter an rund 300 Stationen in Deutschland seinen Führerschein auf den Tresen legt, wird größtenteils von Licht aus Ökostrom beleuchtet. Denn die Energieversorgung der Hertz-Stationen stellt ab sofort der Energielieferant Kofler Energies zur Verfügung. Die Gesellschaft ist kein klassischer Energieanbieter im herkömmlichen Sinne. Als Zwischenhändler optimiert Kofler Energies den Energiehaushalt großer Unternehmen und bietet neben einer umfangreichen Beratung auch dezentrale Strom- und Gasverträge an. Im Fall von Hertz hat Kofler Energies ein Paket aus deutschem, österreichischem und schweizer Ökostrom zusammengestellt und kostenoptimiert. Nicht alle Stationen profitieren vom grünen Anstrich. Einige Agenturen und wirtschaftlich weniger gut aufgestellte Standorte müssen sich in Sachen Modernisierung noch gedulden. „Dort, wo es wirtschaftlich möglich ist, möchten wir unseren Beitrag zum Klimaschutz und verantwortungsvollem Umgang mit den Ressourcen leisten. Die gegenwärtig niedrigen Preise auf dem Strommarkt geben uns dafür den notwendigen Handlungsspielraum“, sagt Rafael Girona, Geschäftsführer von Hertz Deutschland zur neuen Errungenschaft der gelben Autovermietung.

Bild:  Hertz

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