Mit Sixt-Mietwagen und dickem Grinsen in den Blitzer

A8 bei Irschenberg – Stell dir vor, du fliegst nach Deutschland. Dem Land der unbegrenzten Autobahnen. Und jetzt stell dir vor, dass man dort Fotoapparate installiert, die Fotos von dir schießen! In einer 100er-Zone! Und dann fährst du einen Mietwagen und nimmst Maß.

Das entstandene Foto zeigt vier Grinsebacken, die 193 km/h durch die Radaranlage auf der A8 bei Irschberg fahren – sozusagen vier Freunde für ein Halleluja. Sie waren in ihrem Mietwagen damit fast doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt. Auf der Strecke sind 100 km/h zugelassen.

Ertappt bei der Mietwagenrückgabe

Die vier Freunde wähnten sich in Sicherheit. Sie reisten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Deutschland und hätten nicht gedacht, dass Blitzerfotos in Deutschland so schnell bearbeitet werden. Die Beamten fanden aber heraus, wann der Mietwagen zurück gebracht werden würde und warteten bei der Autovermietung auf die vier jungen Männer. Die Beamten der Autobahnstation Holzkirchen kassierten 1.263.50 Euro „Sicherheitsleistung“ für die begangene Geschwindigkeitsübertretung.  Der 20-jährige Fahrer selbst konnte die Summe nicht auf Anhieb aufbringen. So bildete sich eine Vierer-Schlange vor dem Geldautomaten – die vier Freunde legten zusammen und zahlten damit den wahrscheinlich höchsten Tagespreis, der jemals für einen Opel Astra bei Sixt über den Tresen geschoben wurde.

Bild: Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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