Mietwagen auf Mallorca ab 2050 rein elektrisch

Palme de Mallorca – Mallorca räumt auf: Mit dem Verbrennungsmotor. Der Plan der Inselregierung sieht vor, dass ab 2050 kein Auto mehr mit Verbrennungsmotor zu den Stränden und durchs Hinterland rollt. Das bedeutet für viele Autovermietungen: Umdisponieren und Nischen besetzen.

Denn der schmale Zweig wird einmal der Stamm aller Automieten auf Mallorca. Die ersten Gehversuche werden schon gemacht. Es wird ins Ladesäulennetz investiert. Einige Autovermietungen sind hier bereits Vorreiter – allen voran Sixt. BMW i3 oder i8 und Nissan Leaf können zu vergleichsweise fairen Preisen gemietet werden.

Elektroautos so günstig wie Benziner oder Diesel

Auf der Deutschen liebsten Ferieninsel geht es rund. Mallorca kann sich vor Urlaubern kaum retten. Speziell zu den Sommermonaten stehen lange Schlangen aus kurzen Hosen und vollen Koffern vor den gelb, grün, rot, blau und grün beleuchteten Schaltern. Sie alle wollen einen Mietwagen, möglichst günstig und mit gerade so viel Platz für den Urlaubshausrat. Unter den vielen Autos leidet das Urlaubsklima. Staus nerven und schlagen auf die Laune und die Umwelt. Gegen den hohen CO2-Ausstoß sollen unter anderem die gesenkten Autoabgase von Elektroautos helfen. Das wird ein harter Schnitt. Doch er ist noch weit hin. Zwischen 2030 und 2035 sollen keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor auf Mallorca mehr zugelassen werden, schreibt die Welt. Ab 2050 ist deren Zeit dann endgültig abgelaufen. Von 60.000 Mietwagen sind im Moment gerade einmal 60 Autos mit Elektromotor unterwegs. Insgesamt fahren gerade einmal 500 E-Autos auf Mallorca. Was fehlt ist die Verbreitung und die Akzeptanz von Stromtankstellen. Und die Angst, wegen zu geringer Reichweite liegen zu bleiben. Dabei werden selten Tagesetappen von mehr als 200 Kilometern gefahren. Und in 8 bis 10 Stunden sind BMW i3 oder Nissan Leaf auch an einer Haushaltssteckdose wieder startklar geladen.

Bild: BMW

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