Mercedes-Benz: Sowas wie Airbnb nur mit Autos

Berlin – Ein eigenes Auto zieht viele Fixkosten nach sich. Dabei steht es die meiste Zeit über ungenutzt herum. Logisch – Wer kann schon 24 Stunden am Tag Auto fahren? Um Das Kosten-/Nutzenverhältnis für den Fahrzeughalter zu verbessern, ermöglicht ihnen  Mercedes ab November die Vermietung.

Auf dem Autosalon in Paris kündigte Mercedes-Boss Dieter Zetsche ein Carsharingkonzept an. Es soll Interessenten erlauben, ihren Mercedes per App vermieten zu können. Das Öffnen, starten und abschließen soll ähnlich wie bei DriveNow „on air“ funktionieren.

  • Bereitstellung neuerer Mercedes-Modelle für Carsharing
  • Fernöffnung, Starten und Fernschließen per App
  • Abrechnung und Preisgestaltung nach Vorgaben von Daimler
  • Start im November 2016

Das eigene Auto vermieten – eine gute Idee?

Dieter Zetsche gab sich bei der Mercedes-Benz-Keynote optimistisch. Die Zusammenarbeit mit einem nicht näher genannten „Start-up aus San Francisco“ scheint Früchte zu tragen. Im November startet Mercedes in Deutschland ein Carsharing, bei dem Privatpersonen ihr Auto an andere Privatpersonen vermieten können. Ob die Idee ein Testballon oder ein längerfristig angelegtes Geschäftsmodell ähnlich wie CarUnity von Opel sein wird, ist noch offen. Solange Versicherungsfragen bis hin zur Unterschlagung geklärt sind, sollte der Privatvermietung nichts im Weg stehen.

Verschiedene P2p-Konzepte in der Ausrollphase

Das Online-Portal motoring.com berichtet weiter, dass Daimler an mehr als nur einem „P2P-Konzept“ im Carsharingsektor arbeitet. „P2P“ bedeutet peer-to-peer und beschreibt in der Wirtschaft die Beziehung zwischen einzelnen Endkunden oder Endkundengruppen. Welche weiteren Ideen Daimler gerade sammelt, bleibt aber offen. Wir vermuten, dass Daimler onlinebasierte Dienste entwickelt, die den Autofahren das Leben vereinfachen sollen. Dazu könnten Apps zum Finden von Parkplätzen oder Valetparking sein, Tank- oder Werkstattservices.

Bild: Daimler

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