Hertz bringt Firefly in die USA

Hertz will mit seiner Low Budget-Marke kurzfristig auch auf dem nordamerikanischen Markt starten. Die erste Mietstation von Firefly wird Mitte September in Orlando eröffnet. Bis Ende des Jahres sind weitere Filialen in San Francisco, Las Vegas und Los Angeles geplant.

Damit wagt sich Hertz mit seinem neuen Discount-Autovermieter erstmals auch auf den US-Markt. Bisher unterliegen dem amerikanischen Autovermieter schon rund 40 Standorte von Firefly in Europa, vorrangig in Spanien, Italien, Deutschland und Portugal. Am 15. September will Hertz in Orlando (Florida) die erste Mietstation von Firefly in den USA eröffnen.

Firefly richtet sich vor allem an die preisbewusste Kundschaft von Hertz und soll, ähnlich wie in Europa, auch auf dem amerikanischen Mietwagenmarkt schnell an Präsenz gewinnen. Daher gibt es auch schon detaillierte Informationen über die nächsten Standorte der Discount-Autovermietung.

Zwanzig Firefly-Stationen bis Ende des Jahres

Nach der Eröffnung in Orlando will Hertz in den nächsten Monaten auch in San Francisco, Las Vegas und Los Angeles die Vermietung über Firefly starten. Bis Ende des Jahres plant der amerikanische Autovermieter rund 20 neue Mietsstationen von Firefly in den USA. Der Fokus liegt hierbei nach eigenen Angaben vorrangig den größten US-Flughäfen.

Die Expansion von Firefly, insbesondere auf dem wichtigen US-Markt, dürfte Hertz ein großes Anliegen sein. Die neue Marke ersetzt im Hertz-Konzern den bisherigen Billigvermieter Advantage, der jetzt mit Europcar kooperiert und damit bereits im Low Budget-Segment auf dem amerikanischen Markt präsent ist.

Mit dem geplanten Ausbau des Geschäfts von Firefly in Nordamerika dürften noch einmal einige Bewegungen auf den lokalen Markt entstehen. Neben Hertz und Europcar will auch Sixt auf dem amerikanischen Markt weiter Fuß fassen.

Bild: Hertz

Kommentar verfassen