Hertz Halbjahreszahlen beeinflussen Aktie negativ

[New York im August 2015] Nachdem zuletzt positive Signale an den Börsen für gute Stimmung sorgten, versalzten die letzten Halbjahresberichte die Bilanz der „gelben“ Autovermietung im Vergleich zum Vorjahr. Sinkende Geschäfte an Flughäfen und Stadtstationen beeinflussen die Aktie leicht negativ.

Es hätte alles so gut laufen können: Nachdem die folgenschweren Bilanzkorrekturen der Jahre 2012 und 2013 zum ersten Quartal 2015 abgeschlossen waren, sanken die Erlöse pro Aktie um 9 US-Cent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Rückläufige Mieten an Flughäfen und Stadtstationen

Hertz macht vor allem das gesättigte US-Geschäft Probleme. Der Konzern konnte 3% weniger Mietwagenerlöse an Flughäfen und Off-Airport-Stationen einfahren. 1,6 Millionen Dollar nahm Hertz im US-Mietwagengeschäft ein – zu wenig. Auch Hertz-CEO John Tague sieht im Börsenmagazin thestreet.com noch Potential nach oben. "The second quarter demonstrates early progress in our efforts to drive performance improvement," - sinngemäß: Das zweite Jahresviertel zeigt das frühe Entwicklungsstadium der Leistungsentwicklung. Hertz hat also noch deutlich Luft nach oben. Börsenspezialisten raten, die Aktie zu verkaufen. Mit einem Rating von „D+“ steht Hertz denkbar schlecht da. Ratingagenturen begründen die negative Einstufung mit der hohen Schuldenbelastung, dem risikofreudigen Management und einer „enttäuschenden“ Bilanz hinsichtlich Eigenkapital.

Bild: Hertz

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