Sixt Autovermietung: Gar nicht blanco!

Das erste Halbjahr 2014 kann für den größten deutschen Autovermieter Sixt gar nicht besser laufen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legen die Münchener in fast allen Sparten zweistellig zu. Lediglich der Konzernumsatz bleibt hoch einstellig. Die erfreuliche Entwicklung bestätigt den Vorstand.

Neben Avis Nordamerika kann auch Sixt auf eine mehr als erfreuliche Entwicklung der Geschäftszahlen im ersten Halbjahr 2014 zurückblicken. Das konsequente Setzen auf Premiummodelle und eine solide gebuchte Flotte erweitern den operativen Gewinn und lassen die Kasse klingeln. Der Halbjahresgewinn vor Steuern (ETB) steigt um 16,7% auf 67,5 Mio. Euro.

Entschlossen auf orange setzen und weiter wachsen

„Das erste Halbjahr hat gezeigt, dass Sixt in bester Verfassung ist. Unser Wachstum hat eine breite Basis, wobei die anhaltende Expansion im Ausland unverändert der Motor für die erfreulichen Umsatzzuwächse ist. Aber auch im Inland haben wir ein solides Umsatzwachstum erzielt. Wir werden auch künftig entschlossen, aber mit Augenmaß Wachstumschancen nutzen, um weitere Marktanteile zu gewinnen.“, so Erich Sixt, Vorstandsvorsitzender der Sixt SE.

Nicht mehr vom Markt und aus den Köpfen der Automieter wegzudenken

In Deutschland ist Sixt vor allem für seine abwechslungsreiche und premiumorientierte Flotte beliebt. Zudem zeigt der Autovermieter auch in Sachen Marketing dem Wettbewerb, was alles machbar ist. Der Lohn der Mühen ist der kürzlich verliehene Münchener Marketing Preis, der an Regine Sixt übergeben wurde. Roberto singt, dass er blanco ist und sich trotzdem ein Cabrio bei Sixt leisten kann. An Flughäfen sind immer wieder Installationen zu sehen, die Fluggäste wie Automieter gleichermaßen zum Schmunzeln bringen.

Autovermietung und Leasing sind tragende Säulen

Sixt betreibt weltweit 2.151 Vermietstationen (Stand 30. Juni 2014) an denen eine Flotte von rund 79.200 Autos steht und vor allen Dingen fährt. Denn der Gesamtbestand an Fahrzeugen liegt zwar rund 2% über dem Wert von 2013. Der Umsatz von 9,9%  zeigt aber auch, dass die Flotte intensiver genutzt und Fahrzeuge häufiger „on rent“ sind. Wirft man einen Blick auf die Investitionen in die Flotte, tritt hier eine Preissteigerung von 12,2% zu Tage was den Schluss zulässt, dass die Flotte hinsichtlich der einzelnen Fahrzeuge deutlich wertiger und luxuriöser geworden ist. Diese Tatsache wiederum spricht sich rum und damit viele Mieter an. Auch die Leasingsparte von Sixt trägt ihren Teil zur Umsatzsteigerung bei. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf 9,6 Mio. Euro und erreicht damit 6,1% mehr als im Vorjahreszeitraum. Es läuft also rund für Orange. Da kann sich Roberto auch im nächsten Sommer auf viele 2er, 4er und 6er Cabrios freuen – alle anderen Sixt-Mieter werden es ihm gleich tun.

Bild: Uberto für Mietwagen-Talk

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