Europcar strebt weiteres Wachstum an

Mit gleich zwei neuen Produktideen möchte Europcar sein Portfolio für weitere Kundenkreise öffnen und zugleich die Kernmarke stärken. Nach dem Wegfall der Lizenzen von Alamo und National werden neue Absatzwege gesucht. Statt langem Überlegen werden nun InterRent und FitRent gelauncht.

Europcar musste in jüngster Vergangenheit harte Rückschläge hinnehmen. Insbesondere auf den direkten Mitbewerber Enterprise Rent A Car dürften die Chefetagen von Europcar in Hamburg und Paris nicht besonders gut zu sprechen sein. Zum einen wurden die Lizenzen für den Betrieb von National und Alamo eingezogen – Enterprise möchte mit diesen Marken selbst in Europa starten und zum anderen hatten die Juristen von Enterprise das neue Visual von Europcar im Visier. Das stilisierte kleine „e“ sahen die Richter eher mit Enterprise als mit der „grünen“ Autovermietung verbunden. Auf der Internetseite europcar.de ist es trotzdem noch zu sehen.

InterRent als Low-Budget Autovermietung für kostenbewusste Kunden

20 Prozent des europäischen Marktes werden in Zukunft von Autovermietungen bedient, die am unteren Ende der Preisskala ansiedeln – mit zunehmender Tendenz, wie Europcar in einer Pressemitteilung verlauten lässt. Statt mit teuren Luxusautos Kunden zu umgarnen, wirbt InterRent mit einem fairen Preis-Leistungsverhältnis für Autofahrerinnen und Autofahrer, die einfach nur von A nach B kommen möchten. Rund 4.800 Fahrzeuge werden künftig in der Flotte von InterRent unterwegs sein. Die Service-Qualität und gewohnte Abläufe von Europcar übernimmt InterRent damit neue Kunden sich schnell zurecht finden.

FitRent ist die Mobilitätslösung für Unternehmen

Während InterRent als eigenständige Marke auftritt, ist FitRent ein Produkt von Europcar. Bisher war die Autovermietung für Europcar-Firmenkunden eher eine stiefmütterliche Angelegenheit. Kundenkarten für Großabnehmer und Selbstständige gab es erst auf gezielte Nachfrage. Das soll sich mit der Einführung von FitRent ändern. Für jede Anforderung werden Verträge maßgeschneidert deren Konditionen verhandelbar sind. Damit unterscheidet Europcar sich im Wesentlichen nicht von den Wettbewerbern – jene hatten dieses Feature aber schon lange im Portfolio und werben offensiv damit. Die Vorteile eines Firmenkontrakts liegen klar auf der Hand. FitRent-Mieten können mit der Standard-Flotte von Europcar bedient werden. Es gibt klare Preisabsprachen die keinerlei Auslastungsstufen unterliegen. Der Vorteil: egal wann, egal wo, die Preise für die Fahrzeuggruppen blieben immer gleich. Die Verfügbarkeit von Fahrzeugen kann besser gesteuert werden. Wer als Firmenkunde durch Termindrücke auf ein Auto angewiesen ist, kann nicht lange warten. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten zur Langzeitmiete, Change-Over zu Wunschautos und eine monatliche Gesamtrechnung statt einzelner Posten zu jeder Miete.

Bild und Logos: Europcar

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