Dein Nachbar heißt Gauland? Sixt hilft Dir beim Umzug

München – Werbung hat Sixt drauf. Derzeit geht der Gauland durchs Netz. Aber nicht, weil der AfD-Politiker mal wieder „einen Boateng“ als Nachbar verschmäht, sondern weil Sixt allen Nachbarn „eines Gaulands“ den Umzug erleichtern möchte – mit günstigen Umzugstransportern.

Die Äußerung von Alexander Gauland über den Fußballspieler Jerome Boateng verbreitete sich rasant im Netz: „Aber einen Boateng hätten Sie nicht gerne als Nachbarn.“ Wie der AfD-Politiker diese Aussage meinte und in welchem Zusammenhang sie stand, lässt sich nur schwer rekonstruieren. Das Internet verzeiht nie – Boateng erlebte eine Welle der Zustimmung von Fans und Freunden.

Mit Karacho elegant auf den Zug gesprungen

Sobald sich im Netz ein Trend abzeichnet, der von öffentlicher Brisanz lebt, sind die Sixt-Marketingdenker nicht weit. Für jeden Fall, der Spott und Hähme im Grundtenor der Internetgemeinde  mit sich zieht, haben sie eine Idee in der Schublade. Dieses Mal war die Idee simpel wie clever. Wenn Gauland keine Nachbarn möchte, könnte man den Nachbarn doch einfach beim Umzug helfen? Gedacht, gelacht, Getan – und schon war die Grafik mit Politiker-Portrait und Transporter auf orangenem Grund fertig. Jetzt musste sie nur noch in den sozialen Netzwerken ausgespielt werden und den Rest übernehmen Facebook-Fans, Twitter-Nutzer und Instagrammer. Und viel Werbebudget. Bei Facebook sammelte Sixt mit dem Gauland-Post bisher mehr als 40.000 Likes ein. Mehr als 18.500 Mal wurde der Beitrag geteilt. Zum Vergleich: Normalerweise klicken weniger als 100 Menschen auf „gefällt mir“ unter den Posts von Sixt. Die Kampagne ist also ein durchschlagender Erfolg.

Bild: Sixt

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