Corona-Krise: Sixt kann spontan bis zu 1,5 Mrd. Euro abrufen

Sixt hat im Vergleich der Autovermietungen aus der Wahrnehmung in den Medien und den Mieterfahrungen im Mietwagen-Talk bisher am agilsten und schnellsten reagiert: Die Flotte wurde drastisch verkleinert, es gab einen Zulassungsstopp, Stationen wurden vorübergehend geschlossen oder agierten mit verkürzten Öffnungszeiten. Naheliegenden Maßnahmen und kreative Lösungen um Kosten zu sparen fangen allerdings nicht den plötzlichen Einbruch eines Großteils der Einnahmen ab. Also muss frisches Geld her um für einen Neustart liquide zu sein und um zügig auf die Marktlage reagieren zu können.

Revolvierende Kreditlinie: Bis zu 1,5 Milliarden Euro für Sixt spontan abrufbar

Sixt begründet den Schritt mit der Tatsache, dass es selbst für Unternehmen mit hohem Eigenkapital schwierig ist, sich über dem üblichen Wege frisches Geld am Kapitalmarkt zu beschaffen – übersetzt heißt das: Banken sind derzeit aufgrund der Pandemie sehr vorsichtig und vergeben kaum noch Kredite an Unternehmen ohne offizielles Rating.

Sixt bekommt die Möglichkeit, bis zu 1,5 Milliarden Euro abzurufen. Geldgeber ist ein Bankenkonsortium bestehend aus Commerzbank, DZ Bank, Uni Credit, der Bayerischen Landesbank und der KfW. Erich Sixt ist es dabei wichtig hervorzuheben, dass die später abgerufene Summe vollständig zurückzuzahlen und kein unentgelticher Zuschuss sei. Die Laufzeit beträgt bis zu zwei Jahre und Sixt hat die Möglichkeit, jederzeit auch unplanmäßig Geld abrufen oder zurückzahlen zu können – im Rahmen einer sogenannten revolvierenden Kreditlinie.