Aktien stehen auf grün und orange: Europcar und Sixt im Wachstum

Hamburg/München – Die Anleger und Anteilseigner wird es freuen: Sowohl Europcar als auch Sixt können bei Umsatz und Gewinn zulegen. Während Sixt bisher immer ein Garant für starke Zahlen war, schwächelte Europcar. Doch diese Zeiten scheinen vorbei, die Zeichen stehen auf Wachstum.

Europcar extrem stark bei der Neustrukturierung

Was Europcar-CEO Caroline Parot bescheiden als „solides Ergebnis“ für das Geschäftsjahr 2016 präsentiert, ist im Endeffekt nichts weniger als ein Rekordgewinn. Nach einer herben Umstrukturierung und zahlreichen Kosteneinsparungen im Zuge des Börsengangs Mitte 2015 sind nun die Grundsteine für die Zukunft von Europcar gelegt. 2,2 Milliarden Euro Umsatz stehen Ende 2016 in den Geschäftsbüchern, in drei Jahren soll hier eine Drei vor dem Komma erscheinen. Der operative Gewinn betrug 2016 254 Millionen Euro, nach Steuern 119 Millionen Euro. Damit reißt die „grüne“ Autovermietung das Verluststeuer herum – noch 2015 betrug der Verlust noch rund 56 Millionen Euro. Besonders im Kerngeschäft, der Autovermietung, legt Europcar um 4,9% zu. Insgesamt fuhren und parkten 213.800 Autos in der Flotte, 4,1% mehr als im Jahr zuvor. Gut: Die Auslastung stieg um 0,4% auf 76,5% – nicht viel aber messbar. Wichtigster Treiber für die sehr guten Zahlen waren gesunkene Finanzierungskosten. Europcar musste lediglich 121,1 Millionen Euro anlegen, mehr als 100 Millionen Euro weniger als 2015.

Keine Überraschungen bei Sixt

Sixt erweist sich mal wieder als verlässlicher Partner bei Anlegern und Shareholdern. Mit grundsolidem Wachstum auf hohem Niveau in fast allen Geschäftsbereichen ist das familiengeführte Aktienunternehmen nach wie vor eine gute Wahl für Neueinsteiger auf dem Aktienmarkt – zumal sich die Shareholderrate auch in attraktive Mietpreise übersetzen lässt. Für das Q4 2016 gehen Analysten von einem Wachstum von 6,9% und einem Bruttowachstum von 13,4% aus. Das Kursziel liege Analysen von Aktiencheck.de bei 61.00 Euro bei einem aktuellen Stand von knapp mehr als 48.00 Euro.

Bild: schwerunterwegs

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