Abbuchung von Kleinstbeträgen nach dem Florida-Urlaub

Miami – Urlaub ist Abenteuer. Auch Florida bietet sich für einen Roadtrip an. Die Keys zu entdecken, durch die Everglades zu fahren, das Cape Canaveral erleben. Doch Vorsicht: Im Mietwagen sind kleine Boxen verbaut, die Mautgebühren abrechnen – die als mysteriöse Kleinstbeträgen auf der Kreditkarte auftauchen.

  • „Turnpike“ von Florida City bis Wildwood längste Mautstraße der USA (550 km)
  • Viele Brücken und Tunnel mautpflichtig
  • Teilabschnitte vieler Interstates gebührenpflichtig
  • „Toll by Plate“-System – Erfassung von Nummernschildern zur Abrechnung

Mietwagen werden zur einfacheren Erfassung und nachträglichen Abrechnung mit einem Transponder ausgestattet. Der erlaubt es, die „Fastlanes“ an den zahlreichen Mautstationen zu benutzen. Schade: In Florida kommt man im Gegensatz zu Frankreich fast nicht mehr ohne Mautgebühren aus.

Abrechnung oft erst Monate später

Bei einem Privatwagen ist das Anbringen von Transpondern sinnvoll, wenn man sich länger als sechs Monate in der Region des Anbieters aufhält. Da man mit Mietwagen in der Regel selten über diesen Zeitraum in Florida verweilt, rechnen die Mietwagenanbieter die Gebühren mietvertragsbezogen bei Rechnungserstellung ab. Deshalb muss im Urlaubsbudget neben den Miet- und Tankkosten auch immer ein Extratopf für die Maut zurückgestellt werden. Denn je nach Mietwagenbetreiber erfolgt die Abrechnung parallel zur Rechnungsstellung der Mautbetreiber bei den Mietwagenfirmen. Das hat zur Folge, dass Kleinstbeträge manchmal noch Wochen nach dem Urlaub auf der Kreditkartenabrechnung auftauchen. Einen tollen Überblick, was bei dem Befahren der Toll-Roads zu beachten ist, gibt das Reiseportal „floridaguru.de“. Übrigens: Wenn die Mietwagenfirmen keinen Hinweis bei der Anmietung zur Abrechnung geben, unbedingt nachfragen, wie es sich mit der Abrechnugn verhält. Nicht dass nach dem Urlaub die böse Überraschung lauert.

Bild: schwerunterwegs

 

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