2015 – So geht Mobilität heute

In Zeiten immer vielfältig werdender Angebot und rundum neuen Mobilitätslösungen ist man als Pendler nicht immer nur auf einen Anbieter angewiesen. Wenn die Bahn aus Streikgründen mal wieder still steht, müssen Millionen Pendler auf die Straße ausweichen – die Alternativen:

Bus, Carsharing und Mietwagen sind die Transportmittel der Stunde. Ob für Kurzstrecken in der Stadt oder als nationaler Transit, im Augenblick sind Deutschlands Straßen der Motor, der das Land in Bewegung hält. Arbeitsausstände sind wir inzwischen gewohnt, der Straßenverkehr hat sich drauf eingestellt – von absolute Megastaus blieben die meisten Pendler bisher verschont, auch wenn das Wochenende noch bevor steht.

Carsharing – individueller geht’s in der Stadt nur mit dem Fahrrad

Carsharing – besonders das sogenannte Freefloating Carsharing macht Städtereisen so komfortabel wie noch nie. Denn gerade mit ein paar Freunden als Mitfahrer ist das spontane Anmieten von Autos, die am Wegesrand warten, die ideale Möglichkeit für den Nachhauseweg oder Städtetouren. Neben dem Bike- und Scootersharing ist Carsharing auch eine der preisgünstigsten Möglichkeiten, die statt S- und Regionalbahnen zur Verfügung stehen.

Einfach mal wieder Bus fahren

Wenn du seit Ewigkeiten nicht in einem Bus gefahren bist, solltest du vielleicht mal wieder einen Blick riskieren. Denn sowohl innerstädtisch als auch auf den Autobahnen sind Busse wieder en vogue. Mit modernen Hybrid-Doppeldeckern oder Schwenkbussen werden für den Nahverkehr größere Kapazitäten geschaffen. Die Nutzung von Busspuren sorgt einigermaßen für Pünktlichkeit. Und auch im Fernverkehr sind die mit W-lan und bequemen Sitzen ausgestatteten Fernreisebusse ein Überlegung wert. Die Ticketpreise steigen zwar, dennoch sind Flinkbus oder, P0stbus nach wie vor günstig auf Reisen – wenn man etwas Zeit mitbringt.

Mit dem Mietwagen auf der sicheren Seite

Sixt kürt den GDL-Chef Claus Weselsky mal wiederholt zum Mitarbiter des Monats – kein Wunder, beschert der Streik den Autovermietungen ungeahnten Zulauf. Speziell an den Wochenenden ist kaum ein Fahrzeug mehr zu bekommen weil sämtliche Vermieter ausgebucht sind. Wohl dem, der schon bei der ersten Ankündigungen der Bahn einen Mietwagen gebucht hat. Denn das Auto ist trotz etwas vollerer Straßen eine der günstigsten Möglichkeiten im Vergleich zu Bahn- oder gar Flugtickets, sofern man sich das Auto mit weiteren Reisenden teilt.

Bild: schwerunterwegs

 

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